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Middlsachs´n schobbn

Middlsachs´n schobbn
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Middlsachs´n schobbn – Clever, regional und echt sächsisch – Der Mittelsachsenshop aus Etzdorf

Was pfiffige Unternehmer drüben in der Gemeinde Striegistal auf die Beine gestellt haben, ist echt sächsisch. Regional produzierte Spezialitäten bietet der Mittelsachsenshop aus Etzdorf jetzt der ganzen Welt auch online zum Verkauf. Leckere und hochwertige Produkte aus Mittelsachsen, die einfach gut zusammen passen, vereint der Mittelsachsenshop unter einem gemeinsamen Dach.

Vermarktung mittelsächsischer Produkte und Dienstleistungen

Wer die Gemeinde Striegistal besucht, der staunt nicht selten, was heimische Produzenten und Handwerker hier zur Schau stellen. Feine Spirituosen aus sonnengereiften Früchten, kunstvoll gestaltete Holzdekorationen und milde Seifen aus Straußenfett – all das stellen kleine Betriebe regional und mit viel Liebe zum Detail her.

In den Genuss der rein regional verfügbaren Produkte mittelsächsischer Handwerkskunst kamen bislang nur Besucher des Shops in Etzdorf. Die Menschen außerhalb der Gemeinde Striegistal kamen nur schwer an die begehrten Erzeugnisse. Mit dem Online-Shop hat sich die Lage für interessierte Kunden stark verbessert. Gutes aus Mittelsachsen gibt es nun auch über die Grenzen von Etzdorf hinaus.

Gastfreundschaft für Online-Besucher

Die Idee, einen Online-Shop für Besucher aus nah und fern zu eröffnen, ist echt sächsisch. Auf unser Handwerk sind wir stolz und lieben es, offen und freundlich auf unsere Kunden zuzugehen. Was liegt da näher, als die gleiche Gastfreundschaft neugierigen Kunden im Internet anzubieten. Die Etzdorfer bieten jedem ihre Gastfreundschaft an, ob sie die Gemeinde Striegistal persönlich besuchen, per Handy zum Shop finden oder sich am heimischen Computer auf Geschenkesuche begeben.

Die Herausforderung liegt darin, genügend Produzenten und Dienstleister unter einem Dach zu vereinen. Das Ziel einer gemeinsamen Kooperation und des Nutzens von Synergien verspricht größeren Erfolg, als durch gegenseitiges Unterbieten dem regionalen Mitbewerber eine Nasenspitze voraus zu sein. Diese Zusammenarbeit hat der Mittelsachsenshop eindrucksvoll kultiviert.

Ein Lösungsansatz zum Nachmachen

Was der Mittelsachsenshop so vorbildlich hinbekommen hat, sollte nicht auf die Etzdorfer Region beschränkt bleiben. Überall in Sachsen, Deutschland und der ganzen Welt gilt es, einen gangbaren Pfad durch die digitalen Veränderungen zu finden. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um auf eine produktive Zusammenarbeit zu setzen, zwischen Herstellern, Händlern und Dienstleistern.

Miteinander statt gegeneinander ist nicht nur echt sächsisch, sondern zeugt auch von zukunftsweisendem Denken. Schauen Sie ruhig einmal beim Mittelsachsenshop vorbei, wenn Sie auf der Suche nach einer Spezialität aus der Region sind.

Ihr Dirk Eckart

Amalie Dietrich- dä Käuterhäxä aus Siebln

Amalie Dietrich
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Amalie Dietrich – unsere Kräuterhexe aus Siebenlehn 

2021 ist ein Jahr, in dem sich viele Sachsen mit Gesundheit und Heilkunde beschäftigen werden. Für die Geschichte von Siebenlehn ist das gerade angebrochene Jahr aber zusätzlich auch ein großes Jubiläum. Amalie Dietrich kam nämlich genau vor 200 Jahren in Siebenlehn in Sachsen zur Welt. Ein guter Augenblick, um einen genaueren Blick auf Sachsens Königin der Kräuter zu werfen.

Echt sächsisch und international

Ein Platz in Dresden trägt ihren Namen, sowie Straßen in Hamburg und Rendsburg. Außerdem bildet das Etikett des weit bekannten Wilthener Gebirgskräuterlikörs sie mit rotem Kopftuch bei der Kräutersuche ab. Die Geschichte um Amalie Dietrich ist nicht nur echt sächsisch, sie ist vor allem international. Die liebevoll als „Kräuterhexe“ bezeichnete Amalie Dietrich liebte das Reisen und war von einer unbändigen Neugier über alle Pflanzen und Kräutern der Erde angetrieben.

Von Sachsen bis nach Bukarest, vom österreichischen Salzburg bis ins australische Brisbane – überall sammelte die sächsische Königin der Kräuter seltene Pflanzen und das Wissen um deren Heilwirkung. Das Museum für Natur- und Völkerkunde in Hamburg veröffentlichte regelmäßig Kataloge ihrer neuen Entdeckungen, welche die Naturforscherin regelmäßig zurück nach Hause schickte. Diese Hingabe war nicht nur echt sächsisch, sie brachte Amalie Dietrich auch eine Stelle als Kustodin im Botanischen Museum von Hamburg ein.

Eingegangen in die Geschichte

1821 in Siebenlehn als Amalie Concordia Nelle geboren, heiratete sie 1846 den Apotheker Wilhelm Dietrich. Durch ihn entdeckte sie die Liebe zur Botanik, als sie Heilkräuter für das Geschäft ihres Mannes suchte. Da die sächsische Mentalität dafür bekannt ist, niemals halbherzig beim Erledigen einer Aufgabe zu sein, begab sich Amalie mit unendlichem Eifer an das Aufspüren bisher unbekannter Pflanzen.

Die Entdeckungen von nahezu 640 neuen Pflanzenarten werden ihr zugeschrieben, was sie zu einer der bedeutendsten Naturforscherinnen Deutschlands emporhebt. Algen, Sonnentau-Arten, Moose und Wespenarten tragen heute ihren Namen und alles begann, echt sächsisch, mit reiner Neugier.

Wenn Sie das nächste Mal ein Wilthener Gebirgskräuterlikör in der Hand halten, dann denken Sie an unsere liebe Kräuterhexe aus Sachsen und ihre bewegte Geschichte. Für unsere Gesundheit ging Amalie Dietrich buchstäblich um die halbe Welt. Erheben Sie das Glas in Gedenken und prosten Sie Amalie zu ihrem 200. Geburtstag zu.

Ihr Dirk Eckart

Dä Nudln aus Riesä

Riesa
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Dä Nudln aus Riesä

Ob auf Industrie, Natur oder Tradition, die Sachsen sind zu Recht ein stolzes und heimatverbundenes Volk. Stets wollen sie wissen, woher ein kulinarisches Industrie-Produkt stammt, wie es hergestellt wird und was in ihm steckt. Ein Produkt haben die Sachsen ganz besonders ins Herz geschlossen: Nudeln in allen ihren leckeren Varianten.

Spaghetti, Penne und Farfalle

Wenn die Sachsen Nudeln auftischen, dann wollen sie auch Abwechslung servieren. Doch seien wir mal ehrlich, wer macht sich heute noch die Mühe, der italienischen Tradition des Selbermachens zu folgen. Glücklicherweise springt uns die Nudel-Industrie zur Seite und produziert alle Sorten, die sich die Sachsen nur wünschen.

Doch Tradition allein kann auch auf Dauer langweilig werden und Hersteller müssen sich den ständig ändernden Wünschen anpassen. Wo die Sachsen heute auf Eier- oder Dinkelnudeln schwören, fordern sie von der Industrie morgen schon Bio-Pasta, Vollkorn-Nudeln und glutenfreie Produkte.

Pasta-Tradition mitten aus Riesa

Wie ein Industrie-Unternehmen in Riesa das Nudelholz schwingt, das dürfen sich neugierige Besucher gerne mit eigenen Augen ansehen. Nach alter Tradition stellt Riesa Nudeln in seiner gläsernen Produktion alles her, was sich die Sachsen aus Weizen, Eiern, Dinkel oder Hartweizen nur wünschen.

Transparenz hat bei Riesa Nudeln eine lange Tradition. Bereits seit 2003 dürfen die Sachsen hautnah miterleben, wie viel Ideenreichtum das Industrie-Unternehmen in die Herstellung und Verpackung unserer aller Lieblingsspeise gesteckt hat. Doch Vorsicht, all die leckeren Nudeln wecken den Hunger auf mehr. Ein ordentliches Frühstück vor dem Besuch ist ratsam.

Heimatnah und frei von Gentechnik

Beim Besuch der gläsernen Produktion erfahren Sie, dass Industrie und Tradition hier Hand in Hand gehen. Das Unternehmen kombiniert seine Liebe zum Produkt mit sächsischer Heimatverbundenheit. Es geht den Betreibern um Regionalität bei den Zutaten und die Minimierung der Transportwege. Natürlich schmecken die Nudeln dann besser, wenn das Getreide dafür auf gutem sächsischen Ackerboden wächst.

Traditionell sind die Riesaer Nudeln frei von Gentechnik, sowohl bei den Zutaten, wie auch bei den Futtermitteln. Mit einer Tradition bricht das Unternehmen jedoch seit 2014. Den Strom für die Produktion liefert seitdem eine eigene Fotovoltaikanlage auf dem Fabrikdach. Da können wir der heimischen Nudeln-Industrie nur sonnige Zeiten wünschen.

Besuchen Sie die gläserne Nudelproduktion bei Riesa Nudeln und zeigen Sie Ihren Kindern, dass Spaghetti nicht an Bäumen wachsen. Vielleicht lernen Sie von den Profis sogar, wer die Löcher in die Makkaroni bohrt.

Ihr Dirk Eckart

Mittlsachs´n dä Middä von Sachs´n

Mittlsachs`n
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Mittlsachs´n dä Middä von Sachs´n  

Hier plitschert und plätschert die Geschichte in Sachsen

Fröhlich rinnt das kühle Nass durch die Brunnen und Wasserspiele an Einkaufsstraßen und Marktplätzen. Wer mit offenen Augen an ihnen vorbeigeht, erfährt in Freiberg vom Glück der Bergleute, besucht in Mittweida die goldene Marmeladentante und feiert in Döbeln und Hartha ausgelassene Straßenfeste. Schauen Sie hin, die Brunnen in Sachsen sind wahre Meisterwerke.

Wo Gesellschaft und Geschichte aufeinandertreffen

Kaum ein Ort eignet sich besser für das Treffen mit Freunden, als die Brunnen in Döbeln, Freiberg oder Mittweida. Einst füllten Sachsen hier ihre Eimer und Bottiche auf, um ihre Pferde zu tränken oder den Staub der Straßen abzuwaschen.

Im Laufe der Jahrhunderte ließen bedeutende oder berühmte Stadtbewohner mit den Brunnen Kunstwerke errichten. Sie erzählen noch heute von den herausragenden Ereignisse und Personen, die das Leben und die Menschen in Sachsen geprägt haben.

Brunnenstadt Freiberg

Bezogen auf die Auswahl an Brunnen, mag Freiberg die vielleicht facettenreichste Stadt in ganz Sachsen sein. Am Fortunabrunnen schaut ein nackter Knabe der Glücksgöttin zu, wie das Wasser munter aus ihrem Füllhorn plätschert. Erbaut zur 800-Jahr-Feier der Stadtgründung, erinnert das Ensemble an den Reichtum, den die Silberfunde der Stadt Freiberg einbrachten. Otto der Reiche, der Stadtgründer von Freiberg, hat sein Denkmal am Brunnen auf dem Obermarkt erhalten und am Lutherbrunnen ist eine weitere Berühmtheit verewigt.

Doch auch ganz normalen Bürgern wurde ein Denkmal gesetzt. Der Klatsch- und Tratschweiberbrunnen, der Gerberbrunnen und das Wasserspiel mit Bergmann und Engel vor der Begegnungsstätte der Diakonie verbildlichen die einstigen Bewohner von Freiberg. Hinzu kommen das Wasserspiel an der neugestalteten Fußgängerzone in der Burgstraße, der Kreuzbrunnen im Albertpark und die Fontäne in den Wallanlagen um die einstige Stadtmauer.

Die Marmeladentante von Mittweida

Dass Sachsens Brunnen mehr sind, als eine erfrischende Auflockerung des Stadtbilds, das demonstrieren die Bewohner von Mittweida eindrucksvoll. Trotz Zusicherung, blieb kurz nach dem Ersten Weltkrieg die Versorgung mit der Reichsmarmelade aus. Aus Protest hängten spitzbübige Einwohner der Stadt deswegen einen leeren Marmeladeneimer an die Engelsfigur des gerade neugebauten Friedensbrunnen. Die findige Aktion erfuhr so viel Anerkennung, dass die Bewohner von Mittweida auch heute noch liebevoll von ihrer „Marmeladentante“ sprechen.

Diese Art der Anerkennung können sich die beiden Kraniche des Brunnens vor dem Bahnhof von Mittweida nur wünschen. Sie müssen wohl noch etwas auf den nächsten Protest warten, bis sie ein heiterer Sachse im Schutz der Nacht mit einem symbolischen Ornament schmückt.

Dresdner Brunnen-Kunst in Döbeln und Hartha

Der Dresdner Bildhauer Vinzenz Wanitschke hat sich in den Brunnen gleich zweier Städte verewigt: im Froschbrunnen in Hartha und im Stiefelbrunnen in Döbeln. Beide Kunstwerke sind wundervoll verspielt, detailreich und bedeutungsvoll. Mit dem Froschbrunnen versöhnt sich Hartha mit den Fröschen, die durch das Trockenlegen der umliegenden Sumpflandschaft ihr Zuhause verloren haben.

Döbeln gedenkt dagegen mit dem Stiefelbrunnen den unzähligen Schuhmachern und Stiefelmädchen, die hier ihrem Handwerk nachgegangen sind. 1925 stellten die Schuhmacher aus Döbeln sogar den größten Stiefel der Welt her. Beide Brunnen sind auf jeden Fall einen Besuch wert und dürfen beim nächsten Besuch in Döbeln und Hartha nicht fehlen.

Euer Dirk Eckart

Dor Leipzscher Zoo im Windor

Leipzig
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Tropen-Erlebnis im Winter – das Gondwanaland im Zoo von Leipzig

Der Zoo in Leipzig bietet etwas Einzigartiges, darauf dürfen wir Sachsen wirklich stolz sein. Das Gondwanaland, die größte Tropenhalle Europas, beherbergt ein Winter-Erlebnis der Extraklasse. Bei 25 °C vergessen Sie für ein paar Stunden den Winter in Sachsen und erleben die faszinierende Wunderwelt aus exotischen Pflanzen, Totenkopf-Äffchen und Tomatenfröschen.

Alle wollen nach Gondwana

Der Zoo Leipzig ist einer der artenreichsten Zoos in Europa. Viele kennen dessen tierischen Artgenossen aus der beliebten MDR-Produktion „Elefant, Tiger & Co.“ Seit 2011 strömen die Sachsen zu Tausenden ins Gondwanaland, der 16.500 Quadratmeter großen Riesentropenhalle am Zoo-Eingang. Mehr als 17.000 Pflanzen und über 300 tropische Tierarten warten darauf, von neugierigen Besuchern entdeckt und bewundert zu werden.

Das ganze Jahr über investieren die vielen Helfer im Zoo von Leipzig ihre Arbeitskraft für den Artenschutz und die Erhaltungszucht. Die Gehege sind liebevoll gestaltete Bio-Landschaften, in denen die Tiere ihren natürlichen Lebensraum wiedererkennen. Kein Wunder, dass sich hier alle wohlfühlen, von den Besuchern, bis zu Horst, dem freundlichen Lama am Eingang.

Gondwanaland – das Tropen-Erlebnis auf Augenhöhe

Vielleicht sind es die wohlig-warmen Temperaturen der Tropenhalle, die Sie im Winter ins Gondwanaland locken. Doch Besucher aus Sachsen und außerhalb erkennen schnell, worin das wahre Erlebnis im Gondwanaland besteht. Es ist die Faszination, die Natur in drei verschiedenen Ebenen auf Augenhöhe zu erleben.

Gleich zu Anfang führt Sie der Besuchertunnel unter die Wasseroberfläche zu lebenden Fossilien, denn hier tummeln sich australische Lungenfische und riesige Pfeilschwanzkrebse. Per Boot oder auf verschlungenen Pfaden gelangen Sie zu den räuberischen Komodowaranen, gefährlich aussehenden Sunda-Gavialen und verspielten Zwergottern. Danach geht es hinauf in das grüne Dach der Tropen. Klettern Sie über gut gesicherte Hängebrücken dorthin, wo Totenkopf-Äffchen, Runzelhornvögel und bunte Allfarb-Gebirgsloris ihr Zuhause haben.

Lust bekommen?

Eine Dschungel-Tour mitten durch das grüne Herz von Sachsen weckt bei Zoobesuchern den kleinen oder großen Hunger. Ein exquisites Buffet aus erlesenen Köstlichkeiten bringt hier schnelle Abhilfe. Eingebettet in urtümliche Pfahlbauten bieten asiatische, afrikanische und südamerikanische Gastronomieeinrichtungen das passende kulinarische Ambiente.

Lust auf einen Abend der ganz besonderen Art? Auch damit kann die Wunderwelt der Pflanzen und Tiere aufwarten. Lassen Sie den kalten Winter einfach vor der Tür und verbringen Sie die vorweihnachtliche Zeit bei 25 °C Zoo von Leipzig in . Bei „Sanuk in Gondwanaland“, dem fröhlichen Tanz-Erlebnis mit Bootsfahrt und freien Getränken, erleben Sie eine Welt aus prächtigen Farben und exotischem Flair. Das abendliche Event mit asiatischen Klängen, köstlichen Speisen und unvergleichlicher Atmosphäre ist das perfekte Winter-Programm, um Ihr Jahr auf eine ganz besondere Art ausklingen zu lassen. Warten Sie aber nicht zu lange, denn die wenigen Termine im Dezember sind heiß begehrt.

Ihr Dirk Eckart

Säggssche Graudrulloden

Säggssche Graudrulloden
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Rezepte

Die schönsten Blätter von einem großen Weiß-Kohl ablösen und blanchieren. In Eiswasser abschrecken und etwas trocknen.

Den Hackepeter-Teig wie folgt zubereiten: ein eingeweichtes und ausgedrücktes Brötchen, 2 EL Senf, eine fein gewürfelte Zwiebel, ordentlich Salz, Pfeffer und scharfes Paprikapulver ( von Direkt vom Feld ) . Das ganze so richtig mit den Händen durchkneten.

2 Kohlblätter pro Roulade nehmen und den Hackteig verteilen, zusammenrollen und mit einem Küchengarn zusammenbinden.

Die Kohlrouladen in einer hohen Pfanne goldgelb anbraten. Dabei auch gegeben falls Speckwürfel mit auslassen,

die Sachsen geben auch gern etwas Kümmel dazu. Haben die Kohlrouladen richtig Farbe angenommen, mit Brühe aufgießen. Zugedeckt eine halbe Stunde schmoren lassen. Zum Schluss die sächsischen Kohlrouladen herausnehmen die Soße etwas einkochen lassen oder evtl. leicht abbinden. Mit wenig Salz und Pfeffer nochmal abschmecken und die Soße zu den Kohlrouladen servieren. Vergesst nicht den Faden zu entfernen.

Wenn ihr einen Teil des Krautes noch zum Schmoren in den Topf gebt, werden eure Mitesser begeistert sein. Wie heiß es doch bei uns in Sachsen: “ Däs Graud iss däs bästä „

Arbeitszeit ca. 50 min
Kochzeit ca. 40 min

So richtig gut schmecken dann die Ostrauer sächsischen Erdäpfel dazu und vielleicht ein Meißner Weißwein.

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 großes Weißkraut
  • 1 Pfund Hackepeter
  • 1 große Zwiebel
  • 1 altbackenes Brötchen
  • 1/2 Liter Brühe
  • Salz, Pfeffer & Paprika
  • 1 EL Senf
  • 100 g Speck
  • 1 TL Kümmel

Guten Appetit und nur Mut zum Nachkochen

Euer Dirk Eckart

Am Randä vun Saggsn, däs schoss torschau – Schloss Hartenfels

Schloss Hartenfels
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Baukunst, Bären, Brückenschlag – so schön ist Schloss Hartenfels in Sachsen

Schloss Hartenfels in Sachsen ist ein Juwel für Freunde deutscher und internationaler Geschichte. Hier arbeitete Luther maßgeblich am neu geschaffenen Protestantismus, hier regierte Friedrich der Weise als Kurfürst von Sachsen und hier markierte der Handschlag zwischen US-amerikanischen und sowjetischen Truppen das Ende des 2. Weltkrieges. Neben der Geschichte zieht aber gerade die Touristik rund um das Renaissanceschloss Besucher aus alle Welt an.

Von Kurfürsten, Kommandeuren und Kinderspaß

Torgau, im Norden von Sachsen, beherbergt am Westufer der Elbe ein Schmuckstück der Touristik. Auf dem festen Gestein des Porphyrfelsens steht Schloss Hartenfels, groß und elegant mit einer bewegten Geschichte. Erst dienten die schützenden Mauern als Burg, die Kurfürst Friedrich III. während der Renaissance zu dem prunkvollen Anwesen ausbauen ließ. Sein bekannter Freund und Berater Martin Luther formte hinter den ehrwürdigen Mauern die Grundzüge des Protestantismus. Kurz vor seinem Tode weihte Luther persönlich die neue Schlosskapelle als erste für den Protestantismus gebaute Kirche ein.

Wie als Kulisse für einen heroischen Hollywood-Streifen ragte Hartenfels neben der gesprengten Elbbrücke hervor, als sich Ende des 2. Weltkrieges hier die Truppen der US-amerikanischen und sowjetischen Armeen zum ersten Mal begegneten. Bei so bedeutender Geschichte mag einem das nahegelegene älteste Spielzeuggeschäft in Deutschland beinahe als Randnotiz erscheinen.

Touristik-Attraktion Nummer 1: der Wendelstein

Mit Schloss Hartenfels hat Baumeister Arnold von Westfalen seiner Schule ein weiteres Meisterwerk hinzugefügt. Steht ein Besucher im Hof der Anlage, fällt der Blick unweigerlich auf den 20 Meter emporragenden Wendelstein, ein frei stehender Treppenturm ohne die sonst übliche Mittelsäule. Schon im Jahr 1900 nennt das Verzeichnis der bedeutendsten Kunstdenkmäler im deutschsprachigen Raum den Wendelstein als eine der architektonischen Hauptleistungen der Frührenaissance in Deutschland.

Als lebendes Stück Geschichte zählt auch eine weitere Touristik-Attraktion auf Hartenfels: der Bärengraben. Einst beherbergte er bis zu 30 Bären, ursprünglich gefangen von Herzog Friedrich dem Streitbaren. Die heutigen Bewohner führen Ihr bäriges Leben als Nachkommen aus dem Leipziger Zoo.

Touristik abseits des Schlosses

Genug der geistigen Bildung schließlich bietet ein Hartenfels-Besuch weit mehr als ein Tag in der Schule. Große und kleine Abenteurer finden in der Nähe der Schlossanlage genügend Unterhaltung, die einfach nur Spaß macht.

Carl Loebner, das älteste Spielwarengeschäft der Welt, bringt seit 1685 Kinderaugen zum Leuchten. Ähnliches gilt für das Braumuseum in Torgau, auch wenn dessen Besucher schon größer und dem Kindesalter entwachsen sind. Groß sind auch die Bewohner der Straußenfarm in Naundorf, die sich gerne von uns menschlichen Zweibeinern streicheln lassen. Noch größer sind die Dimensionen in der Sternwarte „Juri Gagarin“ in Eilenburg, die für Sie die Sterne vom Himmel holt.

Lust bekommen? Dann machen Sie sich gleich auf den Weg und bestaunen Sie Schloss Hartenfels bei Ihrem nächsten Urlaub in Sachsen.

Dirk Eckart

Dä Feuerriebl aus Roßwein

Roßwein 
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Dä Feuerriebl aus Roßwein

Feuerwehrhistorik Roßwein – Ein Verein rettet unsere Geschichte 

Sie war im alten Ägypten bekannt, schon im alten Rom arbeiteten Hunderte von Sklaven für sie und seit 1686 wählten Wiener sie als Beruf. Die Rede ist von der Feuerwehr, die seit 1873 auch in Roßwein auf eine lange Tradition zurückblickt. Wie der Brand- und Katastrophenschutz hier in Sachsen vor einigen Jahrzehnten aussah, das zeigt uns der Verein Feuerwehrhistorik Roßwein e.V. in seinem Museum.

Es begann mit dem LF 16 – S-4000/1

Nach langen Dienstjahren war es 1985 für die Freiwillige Feuerwehr Roßwein an der Zeit, ihr treues Löschgruppenfahrzeug LF 16 – S-4000/1 zu ersetzen. Ein so wichtiges Stück Geschichte einfach auf den Schrottplatz abzuschieben, das ging einigen der Kameraden einfach zu weit. Kurzerhand schlossen Sie sich zu einer Interessengemeinschaft zusammen und bewahrten das Fahrzeug vor seinem vorzeitigen Ende.

Mit den Jahren wandelte sich die Interessengemeinschaft in einen eingetragenen Verein und die Sammlung an Feuerwehr-Memorabilien begann zu wachsen. 2002 gelang es dem Verein, eine nach dem Jahrhundert-Hochwasser in Sachsen aufgegebene Immobilie zu übernehmen und wieder herzurichten. Seither steht in ihr die gesammelte Technik, um Besucher über die interessante Geschichte der örtlichen Feuerwehr aufzuklären.

Ein Museum gegründet aus Leidenschaft

Was mit einem einzigen Löschfahrzeug begann, ist heute zu einer stattlichen Sammlung herangewachsen. Aufgegliedert in zwei separate Ausstellungen präsentiert das Museum auf 2000 Quadratmetern die Geschichte des Feuerwehrlöschwesens in Roßwein und gibt als technische Fahrzeugausstellung Einblicke in den harten Feuerwehralltag im damaligen Sachsen.

Aufgrund der ehrenamtlichen Arbeit ist ein Besuch des Museums nur in den Sommermonaten möglich. Dafür ist der Eintritt frei, auch wenn sich der Verein immer über die Anerkennung seiner Bemühungen um den Erhalt dieses Kulturguts in Form einer Spende freut.

Engagement für die Gemeinschaft

In den Feuerwehren in Sachsen kommen Jung und Alt gerne zusammen. Dieser Tradition ist auch der Verein Feuerwehrhistorik Roßwein verbunden und organisiert regelmäßig interessante Veranstaltungen. Zu diesen zählt das beliebte „Roßweiner Bergrennen“ für Oldtimer-Motorräder und -Mopeds, zu denen Besucher und Teilnehmer aus ganz Sachsen anreisen.

Auch das Mittelsächsische Feldküchen-Koch-Duell für nicht-gewerbliche Feldküchen-Besitzer löst Begeisterung sowohl unter den Köchen aus, wie unter dem gesamten Publikum, das als Juroren die Köstlichkeiten aus der Feldküche bewerten.

Wann waren Sie das letzte Mal in Roßwein? Planen Sie bei Ihrem nächsten Aufenthalt doch einfach mal einen Besuch im Feuerwehr-Museum ein oder kommen Sie zur nächsten Veranstaltung vorbei.

Ihr Dirk Eckart

Dä Pfärdäbahn in Debln

Pfärdäbahn
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Wie vor 100 Jahren – Die Pferdebahn in Döbeln (Dä Pfärdäbahn in Debln)

Nicht einmal 100 Jahre ist es her, dass überall in Mittelsachsen das klack, klack der Pferdehufe in den Straßen überall zu hören war. Vielerlei Handwerk nutzte Pferdewagen für den Transport und in Döbeln fuhren Einwohner mit der pferdegezogenen Straßenbahn zum Bahnhof. Steigen heute auch Sie ein, denn ein paar Spezialisten haben der Pferdebahn in Döbeln neues Leben eingehaucht.

Damals und heute

Döbeln, im Landkreis Mittelsachsen, hat ein gutes Verhältnis zur eigenen Historie. Wo einst das Handwerk durch Spezialisten wie Tuchmacher, Leineweber und Hutmacher florierte, feiern die Einwohner noch heute das Handwerk mit regelmäßigen Stiefelfesten und -paraden.

Doch auch neben dem Handwerk zeigt die Stiefelstadt in Mittelsachsen ihren Bezug zur eigenen Geschichte. Zwischen 1892 und 1926 verband die Pferdebahn, eine von Pferden gezogene Straßenbahn, die Innenstadt von Döbeln mit dem 2,5 km abseits gelegenen Hauptbahnhof. Döbelns Spezialisten konnten so Ihre Handwerk in ganz Mittelsachsen anbieten. Diese Pferdebahn ist seit Juni 2007 in Teilen wieder in Betrieb, diesmal als touristische Attraktion.

Das Deutsche Pferdebahnmuseum Döbeln

Die urtümliche Pferdebahn war bei Weitem nicht die Einzige in Mittelsachsen – ein Glücksfall, wie sich später herausstellen sollte. 2002 setzte sich Spezialisten und Liebhaber zusammen und gründeten den Traditionsverein Döbelner Pferdebahn e. V., um den Fuhrbetrieb mit Originalfahrzeugen in Mittelsachsen wieder aufleben zu lassen. Sie wurden nahe Meißen fündig, wo ein Triebwagen der Meißner Straßenbahn als Gartenlaube sein Dasein fristete.

Mit viel Gespür für ihr Handwerk restaurierten Spezialisten den Triebwagen originalgetreu und brachten ihn nach Döbeln. Andere Spezialisten kümmerten sich um die Wiederherstellung eines 750 Meter langen Gleisabschnitts, auf dem die Traditionsbahn heute Touristen vom Obermarkt zum Pferdebahnmuseum kutschiert. Hier erfahren sie alles über die Geschichte der 100 Pferdebahnen in Deutschland und dürfen sich am Handwerk erfreuen, das Feinmechanikermeister Volkmar Schumann beim Erstellen der Modell-Pferdebahnanlage an den Tag legte.

Unterwegs mit den Spezialisten der Pferdebahn

Als die Spezialisten die Pferdebahn aus ihrem 100-jährigen Tiefschlaf zu neuem Leben erweckten, haben sie ihr Handwerk verstanden. Davon dürfen sich Besucher von Mittelsachsen in Döbeln selbst überzeugen.

Bei einer Fahrt mitten durch die restaurierte Innenstadt erleben die Fahrgäste das gleiche Gefühl, das ihre Urgroßeltern noch aus dem täglichen Leben kannten. Mit dem Kübel/Eimer für die Pferdeäpfel, der Klingelleine zum Anhalten und dem stetigen Trappeln der Hufe tauchen Sie in die das historische Erlebnis der Pferdebahnen in Mittelsachsen ein – Geschichte zum Anfassen für Jung und Alt.

Ihr Dirk Eckart

Dä Lommatscher Pfläsche

Dä Lommatscher Pfläsche
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Die Lommatzsche Pflege – Landschaft, Tradition und digitale Zukunft

Wenn wir Sachsen von „Dä Lommatsche Pfläsche“ sprechen, füllen sich unsere Köpfe schnell mit einer Flut an Bildern und Emotionen. Wir denken an die traumhafte Landschaft, das Gefühl von Heimat und die fruchtbaren Böden, die in Sachsens Kornkammer für reiche Ernten sorgen. Dass die Lommatzsche Pflege neben dem reichhaltigen Naherholungsangebot auch digital ganz vorne mitmischt, das weiß vor allem die junge Generation.

Zwischen Meißen und Riesa

Links der Elbe liegt zwischen Meißen und Riesa die malerische Kleinstadt Lommatzsch. Um sie herum erstreckt sich eine Region, die für ihre Ausbildung sanfter Hügel, für üppig blühende Felder und für ihre historische Baukultur bekannt ist. Aufgrund der hohen Bodenqualität zählt die Landschaft als Sachsens Kornkammer.

Viele Sachsen sehen in der waldarmen Landschaft mehr als eine Möglichkeit zur Naherholung. Sie ist Teil der Heimat, wo jungen Menschen noch immer die Möglichkeit geboten wird, eine Ausbildung im traditionellen Handwerk zu absolvieren. Alt ist die Gegend jedoch nur in ihrer Tradition, denn digitale Vorzeigeprojekte bringen die Menschen der Region zusammen.

Naherholungsgebiet in kulturhistorischer Landschaft

Wo die einen ihrer handwerklichen oder landwirtschaftlichen Ausbildung nachgehen, kommen Touristen und Einheimische zur Erholung und für den Sport. Radfahrern stehen hier der Elberadweg und der Bergwerksweg zur Verfügung. Darüber hinaus stellt der Obstblütenweg ein beliebtes Ziel für Radwanderungen dar, vor allem wenn die Landschaft im Frühjahr ihr farbenfrohes Gewand anlegt.

Auf den Wanderwegen Käbschütztal und Ketzerbachtal erleben Sie unsere Heimat und Geschichte fast noch so, wie sie einst die Sachsen selbst erlebten. Auf der Trasse der ehemaligen Schmalspurbahn wandern Sie an unserem Rittergut, am Schloss und an der Klosterruine Altzella vorbei sowie an der noch immer aktiven Wassermühle Niedermühle.

Digitale Dörfer Sachsen

Ist die Lommatzsche Pflege nur ein überalterter Teil der Heimat, den junge Menschen lediglich für eine Ausbildung in der Landwirtschaft aufsuchen? Nein, ganz im Gegenteil. Die Bewohner dieser wunderschönen Landschaft zeigen deutlich, dass uns die digitale Ausbildung ebenso am Herzen liegt, wie der Erhalt sächsischer Kultur.

Zusammen mit Forschern der Fraunhoferinstitute planen und entwickeln Bewohner und Verwaltung im Projekt „Digitale Dörfer Sachsen“ passgenaue digitale Dienste für das tägliche Leben in ländlichen Räumen. Erstes Ergebnis: die Smartphone-App Dorf Funk vernetzt Anwohner und Gemeinden unserer Heimat digital miteinander. Anonymität war gestern, wir reden und organisieren uns persönlich und digital. Wer kräftige Hände für den Umzug sucht, den Weg zum Terence Hill Museum oder jemanden zum Reden, findet schnell eine Antwort.

Bleibt nur noch eine Frage zu beantworten: Wann schauen Sie sich „Dä Lommatscher Pfläsche“ an?

Dirk Eckart