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Nuff ins Ärzgebärsche

Erzgebirge
14. Juni 2019
kdz-admin
Ausflugsziele

Der Berg ruft in Mittelsachsen – und das seit 850 Jahren

„Komm nach Mittelsachsen“ heißt es bereits seit mehr als 850 Jahren, seit die ersten Silberfunde das Wesen des Erzgebirges prägten. Damals galt der Ruf „Komm nach Mittelsachsen“ noch den Abenteurern, Glücksrittern, Bergleuten und Handwerkern, die in Mittelsachsen eine neue Heimat fanden. Heute beanspruchen die Sachsen selbst die wundervolle Bergwelt des Erzgebirges für sich und laden mit dem Spruch „Komm nach Mittelsachsen“ Freunde und Bekannte in Deutschlands schönste Region ein.

Von den hohen Bergen bis zu den flachen Ausläufern

Mittelsachsen hat landschaftlich viel zu bieten – von den flachen Gebieten des Sächsischen Burgen und Heidelands im Norden, bis zu der bergigen Natur des östlichen Erzgebirges im Süden. Von überall folgen die Menschen dem Ruf „Komm nach Mittelsachsen“, um sich beim Sport, Erkunden der Natur und den kulinarischen Köstlichkeiten zu erholen.

Eingebettet zwischen den Städten Dresden, Leipzig und Chemnitz ist Mittelsachsen das grüne Herz von Sachsen und ein Ursprung für den wirtschaftlichen Erfolg der Region. Wer das Glück hat, Mittelsachsen seine Heimat zu nennen, der blickt voller Stolz auf „sein“ Erzgebirge.

Zwischen den Hochmooren und der einzigartigen Bergwelt hat sich die Natur jene Gegenden zurückerobert, die einst unter den Folgen der Industrialisierung litten. Die aufgegebenen Bergbauhinterlassenschaften bieten heute neue Lebensräume für gefährdete Tierarten und Wanderer dürfen sich an der seltenen und anspruchsvollen Flora erfreuen.

Heimat des Bergbaus in Sachsen

Dem Aufruf „Komm nach Mittelsachsen“ folgten tausende Sachsen erstmals im Jahre 1168. Das war das Jahr, als im heutigen Freiberg das erste Silber gefunden wurde. Auf der Suche nach Arbeit, Reichtum und einer neuen Heimat gründeten sie im Erzgebirge zahlreiche Bergstädte und -siedlungen, die heute die wertvolle Kulturlandschaft der Region bestimmen. Den Silberfunden folgte der Abbau einer Vielzahl weiterer Erze, bis 1991 die letzten Uranbergwerke geschlossen und der Bergbau eingestellt wurde.

An der Grenze zwischen Sachsen und Tschechien entstand in diesen Jahrhunderten ein kulturelles Vermächtnis, das auf der ganzen Welt einzigartig ist. Kein Wunder, dass die UNESCO sich zurzeit damit befasst, die „Montane Kulturlandschaft Erzgebirge-Krusnohori“ in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbe aufzunehmen. Für alle, die in Sachsen ihre Heimat haben, ist das der nächste logische Schritt.

Noch immer rufen die Berge

Heute sind es vor allem Urlauber und Freizeitsportler, die dem Ruf der Berge folgen. Wo einst fleißige Kumpel in den Berg eingefahren sind, frönen nun im Winter Skifahrer und Snowboarder ihrem Hobby. Im Sommer freuen sich Sportler und Anwohner über das reichhaltige Angebot zwischen Mountainbiking, den Sommerrodelbahnen, Freibädern und Minigolfanlagen. Das sanfte Hügelland im Norden lädt zudem zu ausgiebigen Fahrradtouren mit der ganzen Familie ein.

Kurzum, das Erzgebirge hält für jeden, der es im Urlaub kennenlernt oder für einen Arbeitsplatz herzieht, eine volle Palette an Freizeitaktivitäten bereit. „Komm nach Mittelsachsen“ richtet sich daher an alle, die im Herzen von Sachsen Erholung und Entspannung suchen. Wann heißt es für Sie „Nuff ins Ärzgebersche“?

Unsere Landeshauptstadt Dresden – Symbol für das Handwerk der Sachsen

24. Mai 2019
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Ausflugsziele

Wenn es etwas zu tun gibt, dann packen wir Sachsen zu. In keiner anderen Stadt werden Besucher so sehr Zeuge dieses Arbeitseifers wie in der Landeshauptstadt von Sachsen. Handwerk und Industrie haben mit dem Wiederaufbau der Frauenkirche, dem Sichern von Infineon als Arbeitgeber in der Region und dem Errichten der historischen Bauten im Dresdner Elbtal Großes geleistet. Über so viel Eifer freuen sich Industrie und Handwerk und wir dürfen mit stolzgeschwellter Brust durch unser königliches Dresden wandern.

Eingebettet in die schönste Landschaft Deutschlands 

Dresden zieht nicht allein als Landeshauptstadt von Sachsen die Besucher an. Eingebettet zwischen Erzgebirge und Elbsandsteingebirge im Süden und der Lausitzer Granitplatte im Norden bot die vielfältige Landschaft seit jeher einen Reichtum an Rohstoffen für das Handwerk und günstige Standortvorteile für die Industrie.

Für die Landeshauptstadt ist es da fast schon verwunderlich, dass die Stadt an der Elbe zwar flächenmäßig die viertgrößte Stadt in Deutschland ist, bei der Bevölkerungszahl aber nur auf Platz zwölf liegt. In Sachsen lieben wir halt Raum für die kreative Entfaltung. Diesen Freiheitsgedanken teilen die mehr als 550.000 Einwohner von Dresden.

Vielleicht ist es aber auch die wunderschöne Natur mitten in der Stadt, die einen Großteil der Fläche einnimmt. Immerhin dürfen sich die Bewohner der Landeshauptstadt entscheiden, ob sie Entspannung lieber auf den 30 Kilometern der Elbe suchen oder in den 62 % Wald- und Grünflächen. Dresden zählt nicht umsonst zu den grünsten Städten Europas.

Sachsens Standort für Bildung und Innovation

Als Sachsen waren wir schon immer gut darin, unser geistiges Potenzial auszureizen. Mit Kreativität und künstlerischem Geschick haben wir Dresden in jene Kunst- und Kulturmetropole verwandelt, für die Gäste aus aller Welt in die Landeshauptstadt reisen.

Daneben bringt ein breites Bildungsangebot an neun Hochschulen junge, unverbrauchte Ideen in die Stadt. Allein die Technische Universität Dresden zählt mehr als 33.500 Studenten, die sich hier für die Herausforderungen in Industrie und Handwerk ausbilden lassen. Sie machen die TU Dresden zu einer der größten Universitäten Deutschlands und zu einem wichtigen Innovationsbringer in Europa.

Von dem Angebot an hochgebildeten jungen Arbeitskräften profitieren internationale Industrie-Unternehmen wie Infineon, die Elbe Flugzeugwerke oder GlaxoSmithKline Biologicals in Dresden. Sie finden hier ihre zukünftigen Manager und technischen Experten, die den Wettbewerbsvorteil sichern.

Fit für die Zukunft

Eines ist sicher: Sachsens Landeshauptstadt ist ein Ort zum Glücklichsein. Die Besucher finden hier das kulturelle und ökologische Umfeld, in dem ihre Träume und Erwartungen in Erfüllung gehen. Die Bewohner finden in der Stadt an der Elbe ein großes Bildungsangebot und wirtschaftliche Entfaltungsmöglichkeiten.

Doch vielleicht am meisten profitieren die Unternehmen aus Industrie und Handwerk von der schönsten Stadt in Sachsen. Sie wachsen im Bewusstsein, in Dresden stets ein reiches Angebot an klugen, vorwärts denkenden und in die Zukunft blickenden Menschen zu wissen.

Dä Tolsberrä un des Schoss Kriebsteen

8. April 2019
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Ausflugsziele

Talsperre und Schloss Kriebstein

Die Burg Kriebstein ist eine Kombination aus Turm- und Ringburg auf einem ovalen Grundriss. Auf der höchsten Felsenklippe erhebt sich der monumentale Wohnturm mit einer Höhe von 45 Metern. Ihr mittelalterliches Aussehen sorgt für einen unverwechselbaren Eindruck, den man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.

Und auch die Talsperre Kriebstein, eine der landschaftlich reizvollsten Talsperren Sachsens, wurde 1927 – 1930 zum Hochwasserschutz und zur Energiegewinnung erbaut. Seit 1930 ist der 9 km lange Stausee, der in naturnahe Mischwälder und Auen eingebettet ist, ein überregionaler Besuchermagnet für Urlauber und Tagestouristen. Zahlreiche Campingplätze entlang der Talsperre bieten kostengünstige Übernachtungen.

 

 

Dä Augusdusburch

25. März 2019
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Ausflugsziele

Augustusburg

Augustusburg, so heißt eine Kleinstadt in Mittelsachsen und die dazugehörige Burg, die ein Jagdschloss der sächsischen Kurfürsten war.
Außerdem verläuft seit dem Jahre 1911 eine Drahtseilbahn von Erdmannsdorf nach Augustusburg. Hier liegt das wildromantische Erzgebirge und schon im 11. Jahrhundert befand sich auf dem Schellenberg, der auf 516 Meter herausragt, der Vorläufer des Schlosses.
Leider befanden sich hier auch viele Gräueltaten der Nationalsozialisten und Hitler-Deutschlands. An dieses dunkle und menschenverachtende Zeitalter erinnern sehr viele Gedenkstätten, wie in Erdmannsdorf die Gedenkstätte für alle Opfer des Faschismus, den FIR-Denkmal, das dem antifaschistischem Widerstand gewidmet ist oder der Gedenkstätte an KZ-Häftlinge, die getötet wurden.
Im Schloss selber befindet sich ein Museum für Jagdtier- und Vogelkunde, und seit dem Jahre 1961 beherbergt es Motorräder. Es handelt sich um eines der bedeutendsten Museen für Motorräder. Deshalb gilt Augustusburg als Treffpunkt für Biker. Jedes Jahr im Jänner findet hier das Wintertreffen für Motorradfahrer statt und das schon seit den 70er Jahren.

 

 

Uff noch Middlsachs´n

22. Februar 2019
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Ausflugsziele

Auf nach Mittelsachsen!

Sachsen hat nicht nur wirtschaftlich viel zu bieten, es ist angesagt, die historisch bedeutende Gegend touristisch zu erkunden und sich der lieblichen Natur und den geschichtlich interessanten Bauwerken zu widmen.
Mittelsachsen kann da durchaus mit anderen Destinationen in Deutschland mithalten.

Wo genau liegt denn nun Mittelsachsen?

Das schöne Sachsen ist ja wohl jedem bekannt, wo nun genau aber das Gebiet, das sich Mittelsachsen nennt, liegt, wissen nicht so viele.
Entstanden im Laufe der sächsischen Kreisreform, die vor ungefähr 10 Jahren, also 2008, vollzogen wurde, erstreckt sich das Gebiet über Döbeln, Mittweida und Freiberg.
Im Westen grenzt Mittelsachsen an das Altenburger Land im Freistaat Thüringen, im Südwesten an Zwickau und Chemnitz, im Süden an die Landesgrenze mit Tschechien und dem schönen Erzgebirge, im Osten an die sächsische Schweiz, das Ostergebirge und Meißen, im Norden an Nordsachsen und im Nordwesten stößt es an den Landkreis Leipzig.

Daten zu Mittelsachsen

Die ganze Region erstreckt sich auf einer Fläche von 2116 km² und es leben laut statistischem Bundesamt im Jahre 2016 310 505 Einwohner hier, das sind 146 Einwohner je km².
Hier handelt es sich um eine der ältesten Bergbaugebiete der Welt und diese Fachrichtung ist auch an den hiesigen Hochschulen vertreten, wie in der Bergakademie Freiberg.

Natur und weitere Attraktionen der Gegend

Am Stausee Kriebstein bieten sich Schiffsrundfahrten an, es gibt eine Seebühne, ausreichend Gastronomie, viele Wanderwege und sogar eine Badestelle.
Der Sonnenlandpark Lichtenau nützt die waldreiche Gegend aus, die perfekt zum Entspannen geeignet ist und einem die Natur näherbringt.
Der Miniaturpark Klein-Erzgebirge in Oederan illustriert 200 der schönsten Bauwerke des Erzgebirges und im Walderlebniszentrum Blockhausen bei Dorfchemnitz kann man sich an einer Ausstellung über die Kettensägekunst erfreuen.
Sehr spannend gestaltet sich der Besuch des Labyrinthehauses Altenburg, das 4 mit Spezialeffekten ausgestattete Labyrinthe offeriert. Der Tinka Tempel basiert auf den alten Ägyptern, Kongo King entführt in den Dschungel Afrikas, das Tiefseelabyrinth verfügt über ein U-Boot von überdimensionalem Ausmaß.  Zu guter Letzt geht es noch in das Zauberlabyrinth.

…und es gäbe noch sehr viel zu erzählen über Orte aus dem schönen Mittelsachsen, die es sich lohnen würde, zu besuchen, denn der Massentourismus ist hier noch nicht eingekehrt. Wer Geschichte, landschaftliche Vielfalt, schöne Bauwerke, sympathische Städtchen und eine florierende wirtschaftliche Entwicklung erleben möchte, dem sei Mittelsachsen mit seinen Sehenswürdigkeiten ans Herz gelegt.
Es wird herzhaft gekocht, also auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Also, worauf noch warten?

Mach`mer los, auf geht es in die einladende Mitte Sachsens!