Tag Archives: Sachsen

Leipzscher Ollerlei

Leipziger Allerlei
Walter Stuber
Rezepte

Leipziger Allerlei – köstlich, regional und echt Sachsen  

Denken Sie an die sächsische Küche, läuft dem einen oder anderen Gourmet unter uns sicherlich bereits das Wasser im Munde zusammen. Hinter den kulinarischen Köstlichkeiten steckt jedoch mehr, als gutes Essen. Manchmal zeugen unsere vermeintlich einfachen Speisen auch vom Einfallsreichtum der Sachsen und ihren Tricks, Steuereintreiber hinters Licht zu führen.  

Bunte Geschmacksvielfalt in den Farben des Frühlings 

Zartgrüne Zuckerschoten, hellgelbe Karotten und weiße Spargelköpfe – eine wahre Farbenpracht, die Genießern in Sachsen vom Teller entgegenleuchtet. Auch zartschmelzender Kohlrabi und duftender Blumenkohl finden ihren Weg in die Mischung. Entgegen der weit verbreiteten Dosenkonserve und der Beilage gleichen Namens ist das echte Leipziger Allerlei in Sachsen ein komplettes Gericht. 

Das zarte Frühlingsgemüse richten wir an seinem Ursprungsort mit einer Soße aus frischen Morcheln, zarten Flusskrebsen und feinen Semmelknödeln an. Die regional erhältlichen Zutaten werden dafür einzeln gegart, in Krebsbutter geschwenkt und erst zum Schluss gemeinsam angerichtet. So verwandelt sich die bekannte Beilage in eine raffinierte Spezialität, die Genießer von weither in Leipzigs traditionsreiche Restaurants lockt.  

Gutes Essen gegen neugierige Steuereintreiber 

Sachsen waren schon immer erfinderisch. Der Legende nach hat sich der Stadtschreiber Malthus Hempel eine besondere List erdacht. Als Anfang des 19. Jahrhunderts die napoleonischen Streitkräfte durch Sachsen zogen, waren große Teile des Landes verarmt. Er empfahl seinen Leipziger Mitbürgern, ihren wertvollen Speck zu verstecken und „nur noch Gemüse“ auf den Tisch zu bringen. Das ärmlich wirkende Essen sollte Bettler und Steuereintreiber vergraulen. 

Auch wenn es sich bei dieser Geschichte um eine Legende handelt, haben wir zumindest ein klares Indiz dafür, dass es sich so zugetragen haben könnte: Noch heute wird das Leipziger Allerlei in vielen Bereichen Deutschlands als reine Gemüsebeilage und nicht als gutes Essen angesehen. Regional gilt die Spezialität dagegen als Delikatesse, angereichert mit frischen Flusskrebsen oder pikanten Mettwürsten.  

Leipziger Küche lockt Feinschmecker und Gourmets  

Gutes Essen steht in Leipzig seit langem hoch im Kurs. Der historische Reichtum der Stadt drückt sich in vielen regionalen Gerichten mit seltenen oder extravaganten Zutaten aus. Von Singvögeln, die sich noch im Namen der süßen Gebäckspezialität „Leipziger Lerche“ wiederfinden, bis hin zu den frischen Flusskrebsen aus der Pleiße, die dem Leipziger Allerlei seine ganz besondere Note verleihen. 

Viele Traditionsrestaurants in Leipzig servieren die lokalen Spezialitäten schon seit mehreren Jahrhunderten. Feinschmecker, Schlemmermäuler und alle, die gutes Essen zu schätzen wissen, dürfen uns gerne in Leipzig besuchen kommen. Schließlich schmeckt die regional bekannte Küche direkt vor Ort am besten.  

Ihr Dirk Eckart  

Dor Kohlrabiezirgus in Leipzsch

Kohlrabizirkus in Leipzig
Walter Stuber
Ausflugsziele

Manege frei für den Kohlrabizirkus in Leipzig 

Eine altes Wahrzeichen der Stadt erwacht in Leipzig zu neuem Leben und zieht Besucher aus ganz Sachsen an. Unter den beiden riesigen Kuppeln der ehemaligen Großmarkthalle finden heute Kultur-Events, Konzerte und Veranstaltungen der Wirtschaft statt. Von den Leipzigern liebevoll Kohlrabizirkus getauft, ist die Event-Location vor allem eines: rekordverdächtig. 

Historisches Wahrzeichen 

Wie die beiden Eier im Nest eines mythischen Riesenvogels ragen die Kuppeln der ehemaligen Großmarkthalle aus den Mauern hervor. Doch was hier ausgebrütet wird, sind keine Fabelwesen, sondern gute Ideen für Wirtschaft, Sport und Kultur. 

Bei ihrer Fertigstellung 1929 war die Großmarkthalle ein Meisterwerk sächsischer Baukunst. Mit 75 Metern Spannweite galt die weit sichtbaren Kuppeln bis 1960 als die größten Stahlbetonkuppeln der Welt. Allein die Südkuppel ist so gewaltig, dass Sie zwischen 2000 und 2012 der größten Indoor-Eislauffläche Deutschlands, dem 2200 m² großen Eisdom, ein viel besuchtes Zuhause bot. 

Etliche Kultur-Veranstaltungen, Flohmärkte und Konzerte zog es seither in die Nordhalle, wo bis zu 2.500 Personen gleichzeitig feiern und tanzen können. Die Nordhalle war zudem die Eishockey-Heimspielstätte der Icefighters Leipzig. 

Kultur in BAUHAUS-Architektur 

Die außergewöhnliche Architektur des Kohlrabizirkus lockt mittlerweile Besucher aus ganz Deutschland nach Sachsen. Kein Wunder, denn bei einer Nutzfläche von 30.000 m² bleibt jede Menge Raum für kreative Geister und expressionistische Veranstaltungen. Kultur findet in Sachsen immer einen Ort. 

Die Techno-Partys des „Instituts für Zukunft“ (IfZ) gelten bereits als legendär und scheuen nicht einmal den Vergleich mit dem Berliner Berghain. Daneben wird es seit 2013 regelmäßig bunt und laut, wenn beim KonfettiSMASH Partygäste mit Musik und ausgestanzten Papierschnipseln die ehemalige Großmarkthalle zum Beben bringen. Selbst das Mittelalter-Festival “Leipziger Umschlag“ konnte 9000 Besucher unter den Kuppeln begeistern. 

Interesse seitens der Wirtschaft 

Der Erfolg des Kohlrabizirkus als Event-Location weckt Begehrlichkeiten aus der Wirtschaft. Eingebettet zwischen dem Technologie- und Gründerzentrum Bio City Leipzig sowie den Fernseh- und Filmproduktionsstätten der Media City Leipzig besitzt das Areal großes Potenzial. Wachstumsstarke Unternehmen finden hier im Südosten der Stadt eine hervorragende Ausgangslage zur Verwirklichung innovativer Ideen und Konzepte. 

Die Pläne der Vicus Group als Eigentümer sehen eine Revitalisierung der Bestandsgebäude vor sowie Erweiterungen durch Neubauten. Dabei soll zum einen ein Inkubator für innovative, forschende und kreative Unternehmen entstehen. Zum anderen stehen Überlegungen im Raum, den Kohlrabizirkus als Sport- und Freizeitzentrum auszubauen. 

Wer weiß, vielleicht gilt Ihr nächster Leipzig-Besuch schon der einzigartigen Kletterhalle, dem aufregenden Trampolinpark oder der riesigen Eisarena. Sachsen hat immer etwas Neues zu bieten. 

Ihr Dirk Eckart 

Dä gläsorne Mannufagdor in Dräsdn

Gläserne Manufaktur Dresden
kdz-admin
Sächsische Unternehmen

Die Gläserne Manufaktur in Dresden - Mobilität von morgen erleben 

Eine Traumlage am Großen Garten und der Warentransport per Straßenbahn – im Volkswagen-Werk Dresden ist vieles außergewöhnlich. Während Montagehallen üblicherweise in Randgebieten liegen, hat die Wirtschaft in Sachsen alle Register gezogen. Die Produktionsstätte der zukunftsweisenden id.3-Modelle sind ein Erlebnis für Familien, Freunde und Kenner. 

Transparente Fahrzeug-Produktion mit umweltgerechter Logistik 

Die gläserne Manufaktur in Dresden macht ihrem Namen alle Ehre. Anstatt sich hinter hohen Mauern zu verstecken, hat Volkswagen die Produktionsstätte für ihren voll-elektrischen VW id.3 mit Parkettboden und hohen Glaswänden ausgestattet. Es ist eine Einladung in die Hallen, die schon Volkswagens Phaeton und e-Golf hervorgebracht haben. Seit 20 Jahren erleben Besucher in Sachsen bereits die Serienproduktion aus direkter Nähe. 

Die unmittelbare Nähe der transparenten Fabrik zur wundervollen Altstadt von Dresden beflügelte das Unternehmen, der umweltgerechten Wirtschaft einen hohen Stellenwert einzuräumen. Bisher steckten Elektro-LKWs noch in den Kinderschuhen. Der Volkswagen Konzern hatte sich daher für den Einsatz speziell ausgerüsteter Last-Straßenbahnen entschieden. Noch bis 2020 pendelten daher regelmäßig die beiden blauen CarGoTram-Züge zwischen Produktion und Logistikzentrum hin und her. 

Erlebniswelt und Produktion zum Anfassen 

Die mehr als 80.000 Quadratmeter große Fertigungs- und Erlebniswelt bietet in Dresden wechselnde Ausstellungen zur modernen Mobilität, einen Gourmet-Tempel und spannende Attraktionen für Kinder und Schüler. Junge Besucher lernen mit kindgerechten Erklärungen und einem interaktiven Quiz-Spiel, was VW für unsere Mobilität bedeutet. Wer alle Fragen richtig beantwortet, erhält am Empfang eine kleine Überraschung. 

Erwachsene Sachsen-Besucher dürfen sich auf separat buchbare Mitmach-Führungen freuen. In diesen begleiteten Führungen erleben Sie die Produktionslinie buchstäblich zum Greifen nah. Sie lernen die einzelnen Fertigungsschritte kennen und dürfen an mehreren Stationen sogar selbst Hand anlegen. 

Im Innovationsland Sachsen entsteht die Zukunft der Mobilität 

Neben Volkswagen haben sich in Sachsen auch BMW, Porsche und mehr als 750 Ausrüster, Dienstleister und Zulieferfirmen angesiedelt. Die Fahrzeugindustrie ist mit fast 100.000 Beschäftigten landesweit die umsatzstärkste Branche. Sie trägt ein Viertel des gesamten Industrieumsatzes bei und ein Drittel des sächsischen Auslandsumsatzes. 

Die Innovationsstrategie des Landes zielt darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Forschung zu stärken. Neben den Produktionsstätten der Automobilindustrie siedeln sich daher vermehrt auch Forschungs- und Entwicklungsbereiche der Automobil-Wirtschaft in Sachsen an. So entsteht Mitten in Dresden schon jetzt ein Vorgeschmack auf die Mobilität von morgen, die Sie bei einem Besuch in der gläsernen Fabrik erleben dürfen. 

Ihr Dirk Eckart 

Dä Audos aus Sachsn

Trabbi
kdz-admin
Allgemein

Lieber Trabbi als Tesla? 

Noch immer fahren 38.000 stolze Besitzer ihre Trabbis in Deutschland spazieren, knapp zehn Prozent mehr, als die hierzulande zugelassenen Teslas. Das Kult-Auto aus Zwickau ist ein gutes Beispiel für die erfolgreiche Automobil-Industrie in Sachsen. Fahrzeug- und Motorenwerke, Zulieferer, Ausrüster und Dienstleister – sie alle sind Teil der blühenden Automobil-Wirtschaft in unserem Bundesland.

Seit über 100 Jahren Innovationen aus Sachsen

Als August Horch 1904 mit seinem Motorwagenwerk den Startschuss für die sächsische Automobil-Industrie legte, ahnten nur wenige, welche Bedeutung das Automobil einmal in der Welt-Wirtschaft einnehmen würde. Heute kennt jeder Augusts Namen, denn Horch heißt ins Latein übersetzt: AUDI.

Bereits 1930 stammte die Hälfte aller Luxuswagen und 30 Prozent aller Motorräder aus Sachsen. Begleitet wurden die technischen Wunder durch mutige Innovationen der Wirtschaft, wie die Einführung der Ratenzahlung bei DKW 1928. Heute arbeiten hier 95.000 Beschäftigte in der Automobil-Industrie und erbringen 25 % der sächsischen Industrie-Produktion – ein Erfolg, den August Horch sich wohl nie erträumt hätte.

AUDI, VW, Porsche, BMW

Alle großen Hersteller setzen mittlerweile auf die Power und den Einfallsreichtum aus Sachsen. Neben AUDI betreibt Volkswagen in Zwickau ein Fahrzeugwerk, in Chemnitz ein Motorenwerk sowie in Dresden die gläserne Manufaktur und seinen Startup-Inkubator. In Leipzig hat Porsche seine Panamera- und Macan-Produktion eingerichtet. Hier steht auch BMWs Elektromobilitäts-Kompetenzzentrum. Fast alle Automobil-Hersteller bieten in ihren Werken interessante Blicke hinter die Kulissen der Industrie. Die Teilnahme an einer Führung lohnt sich.

Doch was wäre die Industrie, ohne die wichtigen Stützen der Wirtschaft? Mehr als 780 leistungsfähige Zulieferer sorgen in Sachsen jeden Tag für die unterbrechungsfreie Versorgung mit allem, was die Industrie benötigt. Diese eingespielte Zusammenarbeit ist es, die den Standort Sachsen für den Automobil-Bau so attraktiv macht.

Anziehungskraft für junge Fachkräfte

Der Wandel zur E-Mobilität, neue Informationstechnik in Verkehrssystemen und die Notwendigkeit zum Sparen von Energie und Ressourcen – sie alle spielen Sachsens Wirtschaft in die Karten. Kaum ein deutscher Standort ist im Bereich der Forschung und Innovation so gut aufgestellt, wie Sachsen mit seinen exzellenten Einrichtungen. Sie stellen einen großen Anziehungspunkt für junge Talente und erfahrene Fachkräfte dar.

Zu den führenden Forschungsinstituten in Europa gehört die TU Dresden, mit ihrem Institut für Automobiltechnik Dresden (IAD), der Professur Informationstechnik für Verkehrssysteme und dem Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK). Daneben demonstriert in Chemnitz das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, dass die Zukunft in Sachsen bereits begonnen hat. Fertigungsexperten haben hier die „E³-Forschungsfabrik Ressourceneffiziente Produktion“ aufgebaut, die Lösungen für die Herausforderungen der Wirtschaft des 21. Jahrhunderts aufzeigt. Sachsens Automobil-Industrie steuert einer rosigen Zukunft entgegen.

Dä Nudln aus Riesä

Riesa
kdz-admin
Allgemein

Dä Nudln aus Riesä

Ob auf Industrie, Natur oder Tradition, die Sachsen sind zu Recht ein stolzes und heimatverbundenes Volk. Stets wollen sie wissen, woher ein kulinarisches Industrie-Produkt stammt, wie es hergestellt wird und was in ihm steckt. Ein Produkt haben die Sachsen ganz besonders ins Herz geschlossen: Nudeln in allen ihren leckeren Varianten.

Spaghetti, Penne und Farfalle

Wenn die Sachsen Nudeln auftischen, dann wollen sie auch Abwechslung servieren. Doch seien wir mal ehrlich, wer macht sich heute noch die Mühe, der italienischen Tradition des Selbermachens zu folgen. Glücklicherweise springt uns die Nudel-Industrie zur Seite und produziert alle Sorten, die sich die Sachsen nur wünschen.

Doch Tradition allein kann auch auf Dauer langweilig werden und Hersteller müssen sich den ständig ändernden Wünschen anpassen. Wo die Sachsen heute auf Eier- oder Dinkelnudeln schwören, fordern sie von der Industrie morgen schon Bio-Pasta, Vollkorn-Nudeln und glutenfreie Produkte.

Pasta-Tradition mitten aus Riesa

Wie ein Industrie-Unternehmen in Riesa das Nudelholz schwingt, das dürfen sich neugierige Besucher gerne mit eigenen Augen ansehen. Nach alter Tradition stellt Riesa Nudeln in seiner gläsernen Produktion alles her, was sich die Sachsen aus Weizen, Eiern, Dinkel oder Hartweizen nur wünschen.

Transparenz hat bei Riesa Nudeln eine lange Tradition. Bereits seit 2003 dürfen die Sachsen hautnah miterleben, wie viel Ideenreichtum das Industrie-Unternehmen in die Herstellung und Verpackung unserer aller Lieblingsspeise gesteckt hat. Doch Vorsicht, all die leckeren Nudeln wecken den Hunger auf mehr. Ein ordentliches Frühstück vor dem Besuch ist ratsam.

Heimatnah und frei von Gentechnik

Beim Besuch der gläsernen Produktion erfahren Sie, dass Industrie und Tradition hier Hand in Hand gehen. Das Unternehmen kombiniert seine Liebe zum Produkt mit sächsischer Heimatverbundenheit. Es geht den Betreibern um Regionalität bei den Zutaten und die Minimierung der Transportwege. Natürlich schmecken die Nudeln dann besser, wenn das Getreide dafür auf gutem sächsischen Ackerboden wächst.

Traditionell sind die Riesaer Nudeln frei von Gentechnik, sowohl bei den Zutaten, wie auch bei den Futtermitteln. Mit einer Tradition bricht das Unternehmen jedoch seit 2014. Den Strom für die Produktion liefert seitdem eine eigene Fotovoltaikanlage auf dem Fabrikdach. Da können wir der heimischen Nudeln-Industrie nur sonnige Zeiten wünschen.

Besuchen Sie die gläserne Nudelproduktion bei Riesa Nudeln und zeigen Sie Ihren Kindern, dass Spaghetti nicht an Bäumen wachsen. Vielleicht lernen Sie von den Profis sogar, wer die Löcher in die Makkaroni bohrt.

Ihr Dirk Eckart

Mittlsachs´n dä Middä von Sachs´n

Mittlsachs`n
kdz-admin
Allgemein

Mittlsachs´n dä Middä von Sachs´n  

Hier plitschert und plätschert die Geschichte in Sachsen

Fröhlich rinnt das kühle Nass durch die Brunnen und Wasserspiele an Einkaufsstraßen und Marktplätzen. Wer mit offenen Augen an ihnen vorbeigeht, erfährt in Freiberg vom Glück der Bergleute, besucht in Mittweida die goldene Marmeladentante und feiert in Döbeln und Hartha ausgelassene Straßenfeste. Schauen Sie hin, die Brunnen in Sachsen sind wahre Meisterwerke.

Wo Gesellschaft und Geschichte aufeinandertreffen

Kaum ein Ort eignet sich besser für das Treffen mit Freunden, als die Brunnen in Döbeln, Freiberg oder Mittweida. Einst füllten Sachsen hier ihre Eimer und Bottiche auf, um ihre Pferde zu tränken oder den Staub der Straßen abzuwaschen.

Im Laufe der Jahrhunderte ließen bedeutende oder berühmte Stadtbewohner mit den Brunnen Kunstwerke errichten. Sie erzählen noch heute von den herausragenden Ereignisse und Personen, die das Leben und die Menschen in Sachsen geprägt haben.

Brunnenstadt Freiberg

Bezogen auf die Auswahl an Brunnen, mag Freiberg die vielleicht facettenreichste Stadt in ganz Sachsen sein. Am Fortunabrunnen schaut ein nackter Knabe der Glücksgöttin zu, wie das Wasser munter aus ihrem Füllhorn plätschert. Erbaut zur 800-Jahr-Feier der Stadtgründung, erinnert das Ensemble an den Reichtum, den die Silberfunde der Stadt Freiberg einbrachten. Otto der Reiche, der Stadtgründer von Freiberg, hat sein Denkmal am Brunnen auf dem Obermarkt erhalten und am Lutherbrunnen ist eine weitere Berühmtheit verewigt.

Doch auch ganz normalen Bürgern wurde ein Denkmal gesetzt. Der Klatsch- und Tratschweiberbrunnen, der Gerberbrunnen und das Wasserspiel mit Bergmann und Engel vor der Begegnungsstätte der Diakonie verbildlichen die einstigen Bewohner von Freiberg. Hinzu kommen das Wasserspiel an der neugestalteten Fußgängerzone in der Burgstraße, der Kreuzbrunnen im Albertpark und die Fontäne in den Wallanlagen um die einstige Stadtmauer.

Die Marmeladentante von Mittweida

Dass Sachsens Brunnen mehr sind, als eine erfrischende Auflockerung des Stadtbilds, das demonstrieren die Bewohner von Mittweida eindrucksvoll. Trotz Zusicherung, blieb kurz nach dem Ersten Weltkrieg die Versorgung mit der Reichsmarmelade aus. Aus Protest hängten spitzbübige Einwohner der Stadt deswegen einen leeren Marmeladeneimer an die Engelsfigur des gerade neugebauten Friedensbrunnen. Die findige Aktion erfuhr so viel Anerkennung, dass die Bewohner von Mittweida auch heute noch liebevoll von ihrer „Marmeladentante“ sprechen.

Diese Art der Anerkennung können sich die beiden Kraniche des Brunnens vor dem Bahnhof von Mittweida nur wünschen. Sie müssen wohl noch etwas auf den nächsten Protest warten, bis sie ein heiterer Sachse im Schutz der Nacht mit einem symbolischen Ornament schmückt.

Dresdner Brunnen-Kunst in Döbeln und Hartha

Der Dresdner Bildhauer Vinzenz Wanitschke hat sich in den Brunnen gleich zweier Städte verewigt: im Froschbrunnen in Hartha und im Stiefelbrunnen in Döbeln. Beide Kunstwerke sind wundervoll verspielt, detailreich und bedeutungsvoll. Mit dem Froschbrunnen versöhnt sich Hartha mit den Fröschen, die durch das Trockenlegen der umliegenden Sumpflandschaft ihr Zuhause verloren haben.

Döbeln gedenkt dagegen mit dem Stiefelbrunnen den unzähligen Schuhmachern und Stiefelmädchen, die hier ihrem Handwerk nachgegangen sind. 1925 stellten die Schuhmacher aus Döbeln sogar den größten Stiefel der Welt her. Beide Brunnen sind auf jeden Fall einen Besuch wert und dürfen beim nächsten Besuch in Döbeln und Hartha nicht fehlen.

Euer Dirk Eckart

Dor Leipzscher Zoo im Windor

Leipzig
kdz-admin
Allgemein

Tropen-Erlebnis im Winter – das Gondwanaland im Zoo von Leipzig

Der Zoo in Leipzig bietet etwas Einzigartiges, darauf dürfen wir Sachsen wirklich stolz sein. Das Gondwanaland, die größte Tropenhalle Europas, beherbergt ein Winter-Erlebnis der Extraklasse. Bei 25 °C vergessen Sie für ein paar Stunden den Winter in Sachsen und erleben die faszinierende Wunderwelt aus exotischen Pflanzen, Totenkopf-Äffchen und Tomatenfröschen.

Alle wollen nach Gondwana

Der Zoo Leipzig ist einer der artenreichsten Zoos in Europa. Viele kennen dessen tierischen Artgenossen aus der beliebten MDR-Produktion „Elefant, Tiger & Co.“ Seit 2011 strömen die Sachsen zu Tausenden ins Gondwanaland, der 16.500 Quadratmeter großen Riesentropenhalle am Zoo-Eingang. Mehr als 17.000 Pflanzen und über 300 tropische Tierarten warten darauf, von neugierigen Besuchern entdeckt und bewundert zu werden.

Das ganze Jahr über investieren die vielen Helfer im Zoo von Leipzig ihre Arbeitskraft für den Artenschutz und die Erhaltungszucht. Die Gehege sind liebevoll gestaltete Bio-Landschaften, in denen die Tiere ihren natürlichen Lebensraum wiedererkennen. Kein Wunder, dass sich hier alle wohlfühlen, von den Besuchern, bis zu Horst, dem freundlichen Lama am Eingang.

Gondwanaland – das Tropen-Erlebnis auf Augenhöhe

Vielleicht sind es die wohlig-warmen Temperaturen der Tropenhalle, die Sie im Winter ins Gondwanaland locken. Doch Besucher aus Sachsen und außerhalb erkennen schnell, worin das wahre Erlebnis im Gondwanaland besteht. Es ist die Faszination, die Natur in drei verschiedenen Ebenen auf Augenhöhe zu erleben.

Gleich zu Anfang führt Sie der Besuchertunnel unter die Wasseroberfläche zu lebenden Fossilien, denn hier tummeln sich australische Lungenfische und riesige Pfeilschwanzkrebse. Per Boot oder auf verschlungenen Pfaden gelangen Sie zu den räuberischen Komodowaranen, gefährlich aussehenden Sunda-Gavialen und verspielten Zwergottern. Danach geht es hinauf in das grüne Dach der Tropen. Klettern Sie über gut gesicherte Hängebrücken dorthin, wo Totenkopf-Äffchen, Runzelhornvögel und bunte Allfarb-Gebirgsloris ihr Zuhause haben.

Lust bekommen?

Eine Dschungel-Tour mitten durch das grüne Herz von Sachsen weckt bei Zoobesuchern den kleinen oder großen Hunger. Ein exquisites Buffet aus erlesenen Köstlichkeiten bringt hier schnelle Abhilfe. Eingebettet in urtümliche Pfahlbauten bieten asiatische, afrikanische und südamerikanische Gastronomieeinrichtungen das passende kulinarische Ambiente.

Lust auf einen Abend der ganz besonderen Art? Auch damit kann die Wunderwelt der Pflanzen und Tiere aufwarten. Lassen Sie den kalten Winter einfach vor der Tür und verbringen Sie die vorweihnachtliche Zeit bei 25 °C Zoo von Leipzig in . Bei „Sanuk in Gondwanaland“, dem fröhlichen Tanz-Erlebnis mit Bootsfahrt und freien Getränken, erleben Sie eine Welt aus prächtigen Farben und exotischem Flair. Das abendliche Event mit asiatischen Klängen, köstlichen Speisen und unvergleichlicher Atmosphäre ist das perfekte Winter-Programm, um Ihr Jahr auf eine ganz besondere Art ausklingen zu lassen. Warten Sie aber nicht zu lange, denn die wenigen Termine im Dezember sind heiß begehrt.

Ihr Dirk Eckart

Am Randä vun Saggsn, däs schoss torschau – Schloss Hartenfels

Schloss Hartenfels
kdz-admin
Allgemein

Baukunst, Bären, Brückenschlag – so schön ist Schloss Hartenfels in Sachsen

Schloss Hartenfels in Sachsen ist ein Juwel für Freunde deutscher und internationaler Geschichte. Hier arbeitete Luther maßgeblich am neu geschaffenen Protestantismus, hier regierte Friedrich der Weise als Kurfürst von Sachsen und hier markierte der Handschlag zwischen US-amerikanischen und sowjetischen Truppen das Ende des 2. Weltkrieges. Neben der Geschichte zieht aber gerade die Touristik rund um das Renaissanceschloss Besucher aus alle Welt an.

Von Kurfürsten, Kommandeuren und Kinderspaß

Torgau, im Norden von Sachsen, beherbergt am Westufer der Elbe ein Schmuckstück der Touristik. Auf dem festen Gestein des Porphyrfelsens steht Schloss Hartenfels, groß und elegant mit einer bewegten Geschichte. Erst dienten die schützenden Mauern als Burg, die Kurfürst Friedrich III. während der Renaissance zu dem prunkvollen Anwesen ausbauen ließ. Sein bekannter Freund und Berater Martin Luther formte hinter den ehrwürdigen Mauern die Grundzüge des Protestantismus. Kurz vor seinem Tode weihte Luther persönlich die neue Schlosskapelle als erste für den Protestantismus gebaute Kirche ein.

Wie als Kulisse für einen heroischen Hollywood-Streifen ragte Hartenfels neben der gesprengten Elbbrücke hervor, als sich Ende des 2. Weltkrieges hier die Truppen der US-amerikanischen und sowjetischen Armeen zum ersten Mal begegneten. Bei so bedeutender Geschichte mag einem das nahegelegene älteste Spielzeuggeschäft in Deutschland beinahe als Randnotiz erscheinen.

Touristik-Attraktion Nummer 1: der Wendelstein

Mit Schloss Hartenfels hat Baumeister Arnold von Westfalen seiner Schule ein weiteres Meisterwerk hinzugefügt. Steht ein Besucher im Hof der Anlage, fällt der Blick unweigerlich auf den 20 Meter emporragenden Wendelstein, ein frei stehender Treppenturm ohne die sonst übliche Mittelsäule. Schon im Jahr 1900 nennt das Verzeichnis der bedeutendsten Kunstdenkmäler im deutschsprachigen Raum den Wendelstein als eine der architektonischen Hauptleistungen der Frührenaissance in Deutschland.

Als lebendes Stück Geschichte zählt auch eine weitere Touristik-Attraktion auf Hartenfels: der Bärengraben. Einst beherbergte er bis zu 30 Bären, ursprünglich gefangen von Herzog Friedrich dem Streitbaren. Die heutigen Bewohner führen Ihr bäriges Leben als Nachkommen aus dem Leipziger Zoo.

Touristik abseits des Schlosses

Genug der geistigen Bildung schließlich bietet ein Hartenfels-Besuch weit mehr als ein Tag in der Schule. Große und kleine Abenteurer finden in der Nähe der Schlossanlage genügend Unterhaltung, die einfach nur Spaß macht.

Carl Loebner, das älteste Spielwarengeschäft der Welt, bringt seit 1685 Kinderaugen zum Leuchten. Ähnliches gilt für das Braumuseum in Torgau, auch wenn dessen Besucher schon größer und dem Kindesalter entwachsen sind. Groß sind auch die Bewohner der Straußenfarm in Naundorf, die sich gerne von uns menschlichen Zweibeinern streicheln lassen. Noch größer sind die Dimensionen in der Sternwarte „Juri Gagarin“ in Eilenburg, die für Sie die Sterne vom Himmel holt.

Lust bekommen? Dann machen Sie sich gleich auf den Weg und bestaunen Sie Schloss Hartenfels bei Ihrem nächsten Urlaub in Sachsen.

Dirk Eckart

Dä Feuerriebl aus Roßwein

Roßwein 
kdz-admin
Allgemein

Dä Feuerriebl aus Roßwein

Feuerwehrhistorik Roßwein – Ein Verein rettet unsere Geschichte 

Sie war im alten Ägypten bekannt, schon im alten Rom arbeiteten Hunderte von Sklaven für sie und seit 1686 wählten Wiener sie als Beruf. Die Rede ist von der Feuerwehr, die seit 1873 auch in Roßwein auf eine lange Tradition zurückblickt. Wie der Brand- und Katastrophenschutz hier in Sachsen vor einigen Jahrzehnten aussah, das zeigt uns der Verein Feuerwehrhistorik Roßwein e.V. in seinem Museum.

Es begann mit dem LF 16 – S-4000/1

Nach langen Dienstjahren war es 1985 für die Freiwillige Feuerwehr Roßwein an der Zeit, ihr treues Löschgruppenfahrzeug LF 16 – S-4000/1 zu ersetzen. Ein so wichtiges Stück Geschichte einfach auf den Schrottplatz abzuschieben, das ging einigen der Kameraden einfach zu weit. Kurzerhand schlossen Sie sich zu einer Interessengemeinschaft zusammen und bewahrten das Fahrzeug vor seinem vorzeitigen Ende.

Mit den Jahren wandelte sich die Interessengemeinschaft in einen eingetragenen Verein und die Sammlung an Feuerwehr-Memorabilien begann zu wachsen. 2002 gelang es dem Verein, eine nach dem Jahrhundert-Hochwasser in Sachsen aufgegebene Immobilie zu übernehmen und wieder herzurichten. Seither steht in ihr die gesammelte Technik, um Besucher über die interessante Geschichte der örtlichen Feuerwehr aufzuklären.

Ein Museum gegründet aus Leidenschaft

Was mit einem einzigen Löschfahrzeug begann, ist heute zu einer stattlichen Sammlung herangewachsen. Aufgegliedert in zwei separate Ausstellungen präsentiert das Museum auf 2000 Quadratmetern die Geschichte des Feuerwehrlöschwesens in Roßwein und gibt als technische Fahrzeugausstellung Einblicke in den harten Feuerwehralltag im damaligen Sachsen.

Aufgrund der ehrenamtlichen Arbeit ist ein Besuch des Museums nur in den Sommermonaten möglich. Dafür ist der Eintritt frei, auch wenn sich der Verein immer über die Anerkennung seiner Bemühungen um den Erhalt dieses Kulturguts in Form einer Spende freut.

Engagement für die Gemeinschaft

In den Feuerwehren in Sachsen kommen Jung und Alt gerne zusammen. Dieser Tradition ist auch der Verein Feuerwehrhistorik Roßwein verbunden und organisiert regelmäßig interessante Veranstaltungen. Zu diesen zählt das beliebte „Roßweiner Bergrennen“ für Oldtimer-Motorräder und -Mopeds, zu denen Besucher und Teilnehmer aus ganz Sachsen anreisen.

Auch das Mittelsächsische Feldküchen-Koch-Duell für nicht-gewerbliche Feldküchen-Besitzer löst Begeisterung sowohl unter den Köchen aus, wie unter dem gesamten Publikum, das als Juroren die Köstlichkeiten aus der Feldküche bewerten.

Wann waren Sie das letzte Mal in Roßwein? Planen Sie bei Ihrem nächsten Aufenthalt doch einfach mal einen Besuch im Feuerwehr-Museum ein oder kommen Sie zur nächsten Veranstaltung vorbei.

Ihr Dirk Eckart

Dä Lommatscher Pfläsche

Dä Lommatscher Pfläsche
kdz-admin
Allgemein

Die Lommatzsche Pflege – Landschaft, Tradition und digitale Zukunft

Wenn wir Sachsen von „Dä Lommatsche Pfläsche“ sprechen, füllen sich unsere Köpfe schnell mit einer Flut an Bildern und Emotionen. Wir denken an die traumhafte Landschaft, das Gefühl von Heimat und die fruchtbaren Böden, die in Sachsens Kornkammer für reiche Ernten sorgen. Dass die Lommatzsche Pflege neben dem reichhaltigen Naherholungsangebot auch digital ganz vorne mitmischt, das weiß vor allem die junge Generation.

Zwischen Meißen und Riesa

Links der Elbe liegt zwischen Meißen und Riesa die malerische Kleinstadt Lommatzsch. Um sie herum erstreckt sich eine Region, die für ihre Ausbildung sanfter Hügel, für üppig blühende Felder und für ihre historische Baukultur bekannt ist. Aufgrund der hohen Bodenqualität zählt die Landschaft als Sachsens Kornkammer.

Viele Sachsen sehen in der waldarmen Landschaft mehr als eine Möglichkeit zur Naherholung. Sie ist Teil der Heimat, wo jungen Menschen noch immer die Möglichkeit geboten wird, eine Ausbildung im traditionellen Handwerk zu absolvieren. Alt ist die Gegend jedoch nur in ihrer Tradition, denn digitale Vorzeigeprojekte bringen die Menschen der Region zusammen.

Naherholungsgebiet in kulturhistorischer Landschaft

Wo die einen ihrer handwerklichen oder landwirtschaftlichen Ausbildung nachgehen, kommen Touristen und Einheimische zur Erholung und für den Sport. Radfahrern stehen hier der Elberadweg und der Bergwerksweg zur Verfügung. Darüber hinaus stellt der Obstblütenweg ein beliebtes Ziel für Radwanderungen dar, vor allem wenn die Landschaft im Frühjahr ihr farbenfrohes Gewand anlegt.

Auf den Wanderwegen Käbschütztal und Ketzerbachtal erleben Sie unsere Heimat und Geschichte fast noch so, wie sie einst die Sachsen selbst erlebten. Auf der Trasse der ehemaligen Schmalspurbahn wandern Sie an unserem Rittergut, am Schloss und an der Klosterruine Altzella vorbei sowie an der noch immer aktiven Wassermühle Niedermühle.

Digitale Dörfer Sachsen

Ist die Lommatzsche Pflege nur ein überalterter Teil der Heimat, den junge Menschen lediglich für eine Ausbildung in der Landwirtschaft aufsuchen? Nein, ganz im Gegenteil. Die Bewohner dieser wunderschönen Landschaft zeigen deutlich, dass uns die digitale Ausbildung ebenso am Herzen liegt, wie der Erhalt sächsischer Kultur.

Zusammen mit Forschern der Fraunhoferinstitute planen und entwickeln Bewohner und Verwaltung im Projekt „Digitale Dörfer Sachsen“ passgenaue digitale Dienste für das tägliche Leben in ländlichen Räumen. Erstes Ergebnis: die Smartphone-App Dorf Funk vernetzt Anwohner und Gemeinden unserer Heimat digital miteinander. Anonymität war gestern, wir reden und organisieren uns persönlich und digital. Wer kräftige Hände für den Umzug sucht, den Weg zum Terence Hill Museum oder jemanden zum Reden, findet schnell eine Antwort.

Bleibt nur noch eine Frage zu beantworten: Wann schauen Sie sich „Dä Lommatscher Pfläsche“ an?

Dirk Eckart