Tag Archives: Sachsen

Unser sächsisches Wappen

Wappen
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Der Ursprung der Wappengestalt leitet sich von den Grafen von Ballenstedt aus dem Geschlecht der Askanier her. Auch deren Wappenschild war neunmal von Schwarz und Gold geteilt. Obwohl der Schild bereits im 12. Jahrhundert auftauchte, wurde der grüne Rautenkranz erst um 1260 aufgelegt. Er soll nach dem Verzicht der askanischen Linie Sachsen-Wittenberg auf ihr Stammland in Niedersachsen (das Herzogtum Sachsen-Lauenburg) angenommen worden sein und verdankt seine Form dem gotischen Baustil. Nach dem Aussterben der sächsisch-wittenbergischen Linie der Askanier im Mannesstamm im Jahre 1422 gingen das Herzogtum und die sächsische Kurwürde 1423 an die meißnische Linie der Wettiner, die Markgrafen zu Meißen, über, die auch das Wappen übernahmen.

Die Entstehung des Wappens soll der Sage nach folgendermaßen erfolgt sein: Als Herzog Bernhard aus dem Hause Askanien 1181 anstelle des abgesetzten Welfen Heinrichs des Löwen zum Herzog von Sachsen ernannt worden war, erschien er, wie es damals üblich war, beim feierlichen Einzuge zum Hoftag seinen Schild tragend vor Kaiser Friedrich I. Auf dem Schild führte er die Ballenstedtschen schwarzen und goldenen Balken. Kaiser Barbarossa hatte wegen der Sonnenhitze einen Laubkranz aus Weinrauten auf dem Haupt. Er nahm diesen ab, hängte ihn Bernhard über den Schild und stiftete so das sächsische Wappen.[1]

Die heutigen Landesfarben wurden von Friedrich August I. 1815 mittels Verordnung eingeführt. Die sächsischen Truppen sollten zur besseren Unterscheidbarkeit ihre bis dahin weißen Kokarden mit einem zusätzlichen breiten grünen Band umwinden. Eine der ersten literarischen Erwähnungen der Farben findet sich in einem Lied von Carl Hinkel.

Die Verfassung des Freistaates Sachsen beschreibt die Staatssymbole in Artikel 2. Als Besonderheit ist dabei Absatz 4 zu nennen, der weitere gleichberechtigte Staatssymbole wie folgt zulässt:

„(4) Im Siedlungsgebiet der Sorben können neben den Landesfarben und dem Landeswappen Farben und Wappen der Sorben, im schlesischen Teil des Landes die Farben und das Wappen Niederschlesiens gleichberechtigt geführt werden.“

Die sächsische Landesflagge ist weiß-grün; die Landesdienstflagge trägt zusätzlich das Landeswappen.

Wie auch in anderen Ländern gibt es für Sachsen ein Wappenzeichen. Da dies oft als zu modern empfunden wurde, hat das Land im Jahr 2005 ein weiteres Wappenzeichen eingeführt. Die Wappenzeichen dürfen im Gegensatz zu dem Wappen von jedermann genehmigungsfrei verwendet werden.

aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Landeswappen_Sachsens

Geschichte hautnah – so haben Sie Dresden noch nie gesehen

Geschichte
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Geschichte hautnah – so haben Sie Dresden noch nie gesehen

Sie blicken aus den Fenstern Ihrer noblen Kutsche zum aufgeregt winkenden Volk. Gekleidet in barocke Kleider und prunkvolle Perücken strömen sie zum Zwinger in Dresden, wo Friedrich August, Kurfürst von Sachsen, zur Jahrhunderthochzeit in seiner Heimat erwartet wird. Dass Sie die Geschichte unserer wunderschönen Heimat live erleben dürfen, liegt am Einsatz von Virtueller Realität und dem Erfindungsreichtum junger Unternehmer.

TimeRide – Zeitreise ins barocke Dresden

Niemand kann behaupten, die Geschichte von Sachsen sei langweilig. Doch so lebendig wie heute war die Geschichte unsere Heimat noch nie. Dafür sorgt das junge und engagierte Team von TimeRide. Historiker, Netzwerkspezialisten, Künstler und Maschinenbauingenieure kamen in Dresden zusammen, um der Geschichte dieser wundervollen Stadt virtuell neues Leben einzuhauchen. Heraus kam ein visuelles Abenteuer, bei dem Sie persönlich mitten im Geschehen sind.

Dass die heimatverbundenen Unternehmer ausgerechnet Dresden als Ziel der virtuellen Zeitreise gewählt haben, überrascht wohl niemanden. Kaum eine Stadt bietet dem Auge so viel, wie das Elbflorenz in Sachsen. Mit dem Zwinger als eines der bedeutendsten Bauwerke des Barocks liegt auch die Wahl der Periode rund um Kurfürst Friedrich August I. nahe.

Wie TimeRide die Geschichte unserer Heimat in Szene setzt

Der Besuch beim virtuellen Reiseveranstalter TimeRide ist ein Erlebnis für kleine und große Zeitreisende. Hier erleben Menschen, die in Sachsen Ihre Heimat gefunden haben und Besucher, die sich für die Geschichte von Dresden interessieren den Beginn der Neuzeit. In einer computergenerierten Welt sind Sie Besucher zwischen höfischen Tanzstunden und schwieriger Küchenarbeit.

Ihre Reise startet im Spiegelkabinett, wo Ihr Spiegelbild historische Kleidung und Kostüme anprobiert. Weiter geht es im Lichtspielhof mit informativen Filmsequenzen, die Ihnen erste Eindrücke vom höfischen Leben zur Zeit des Barock geben. Es folgt das Highlight der Tour, die virtuelle Kutschfahrt. Mit aufgesetzter VR-Brille sitzen Sie in einer goldenen Kutsche, die Sie durch das barocke Sachsen fährt. Wohin sie auch blicken, überall um Sie herum sehen und erleben Sie Dresden, wie es einst wirklich existierte.

Unternehmertum mit Mut und Verstand

TimeRide ist weit mehr als eine weitere Touristenattraktion für Dresden. Das junge Unternehmen ist ein gelungenes Beispiel dafür, was Unternehmer mit ein wenig Mut leisten können. Es ist eine großartige Idee, neue Technologien so anzupassen, dass sie einfach, intuitiv und emotional eines der interessantesten Kapitel unserer Geschichte vermitteln. Dazu gehörte sicherlich viel Mut und eine gehörige Portion Weitsicht.

Das Ergebnis gibt dem Unternehmen jedoch recht. TimeRide ist ein Erlebnis, ein Abenteuer, das sicherlich viele Besucher von Dresden auf Ihre Wunschliste schreiben werden. Bleibt zu hoffen, dass viele zukünftige Gründerinnen und Gründer erkennen, wie groß die Chancen sind, die ihnen die Heimat Sachsen für ihre Selbstständigkeit bietet.

D’ Fäng – Der Pfennig

Pfennig
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Gedichte

Gestern kofte ich mir was – neinzehn Fänge machte das
auf zwe Groschen kricht’ ich wieder – enen Fäng vom Händler wieder.
Druf beguckt’ ich mit men Oogen – diesen Fäng, der war verbogen.
Abgegriffen, ziemlich dreck’sch – und die Jahreszahl ganz speck’sch.
Mit ’ner Nadel, still und stumm,- mert ich an dem Fänge ’rum.
Und da hat sich ’rausgestellt, – daß der Fäng und ich zur Welt
sin im gleichen Jahr gekommen – und zusamm’ ins Läm geschwommen.
Traurig tat ich konstatieren: – Die Jahrzehnte ruinieren
die Figur und ooch den Täng – ’s ist beim Menschen wie beim Fäng.

Lene Voigt ( sächsische Mundartdichterin 1891-1962 )

Winter im Erzgebirge – wenn die Sachsen Bretter statt Latschen tragen

Erzgebirge
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Dass Sachsen stets hoch hinaus wollen, ist bekannt. Wird es Winter im wunderschönen Erzgebirge, dann folgen sie ihrem Drang nach oben noch etwas wörtlicher. Für ihren Sport klettern sie auf die schneebedeckten Berge, nur um sich kurze Zeit später auf Skiern, Schlitten oder einem bunt bemalten Reifen wieder ins Tal zu stürzen. Für Besucher heißt es dann Augen auf, denn der eine oder andere Wintersportler versucht sich sogar im Fliegen.

Vogtland Arena – die modernste Skisprunganlage der Welt

Seit 2005 zieht es internationale Skispringer für ihren Sport nach Klingenthal in Sachsen. Hier, am Rande vom Erzgebirge, steht die modernste Skisprunganlage der Welt. Die Schanze ist regelmäßiger Austragungsort für den Skisprung-Weltcup des Weltskiverbands FIS, vor allem, weil sie auch eine der sichersten Schanzen der Welt ist. Selbst bei extrem langen Sprüngen von über 140 Metern sind die Athleten aufgrund präzisen Parabelform nie mehr als drei Meter vom Boden entfernt. Perfekte Bedingungen für Skispringer mit Höhenangst.

Die schönsten Wintersportgebiete in Sachsen

Im Winter, wenn Frau Holle ihre Betten schüttelt, dann verwandelt sich das ganze Erzgebirge in eine traumhaft schöne Landschaft aus weiß glitzernden Bergen und dunklen Tannen. Kaum einen Sachsen hält es da noch zurück, zum Sport auf die unzähligen Pisten und Loipen hinaufzufahren. Die drei schönsten Wintersportgebiete, da sind sich Touristen und Einheimische einig, sind Oberwiesenthal, Schöneck und Altenberg.

In Oberwiesenthal am Fichtelberg , der höchstgelegenen Stadt Deutschlands, warten Pisten in einer Gesamtlänge von über 15 Kilometern, 30 km Langlaufloipen und fast 2 km Rodelstrecke auf die Besucher. In Schönbeck benötigen Sie dafür nur einen Skipass, um an Sachsens einziger Skischaukel alle angrenzenden Skigebiete zu erkunden. Anfänger auf den rutschigen Brettern bringt in Altenberg der „Zauberteppich“ sicher an der Piste nach oben, doch auch Profis fühlen sich mit Halfpipe, Flutlichtanlage und modernen Bobbahnen gut aufgehoben.

Buntes Treiben im Winter-Wunderland Sachsen

Der sächsische Einfallsreichtum ist wohl auch deswegen so berühmt, weil er auch auf Sport-Aktivitäten neben der Piste wirkt. So finden Sie im Erzgebirge auch Anbieter für eher ungewöhnliche Aktivitäten. Neben klassischem Eissport, Biathlon und Winterwanderungen, ziehen Pferde, Schlittenhunde oder Motorschlitten Sie beim Skijöring hinter sich her.

Mehr Spaß als Sport sind das Fahren auf einem Pistenbully oder Motorschlitten, das „Rodeln“ auf einem alten Reifen beim Snowtubing oder der romantische Ausflug in einem Pferdeschlitten. Nur auf die Suche nach einem Yeti müssen Sie sich alleine begeben, der scheint sich im winterlichen Weiß zu gut zu verstecken.

Fazit

Der Winter im Erzgebirge ist die perfekte Zeit für Sport, Spaß und Erholung. Ob Funpark oder Piste, majestätische Berge oder ruhige Loipen im Tal, am sächsischen Winter findet jeder Besucher gefallen. Bleibt nur eine Frage offen: wann finden Sie den Weg ins Erzgebirge (Wiki)?

Ihr Dirk Eckart

Weihnachten in Sachsen

Weihnachten
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Advent im schönen Sachsen

Die Tage werden kürzer. Die Nächte werden länger . Die kalten Tage und vor allem der Winter hält Einzug. In allen Regionen Sachsens, wartet man auf die klirrende Kälte und den Schnee. Die zahlreichen Besucher und Einwohner lieben winterliches Feeling in der Adventszeit.

Eine Winterlandschaft macht die Adventszeit noch romantischer. Die alten Bräuche von Adventszeit und Weihnachten haben in Sachsen einen schon hohen Stellenwert. Nicht als Zufall  haben weihnachtliche Lichterbogen, die Weihnachtspyramide oder der Räuchermann ihren Ursprung in Sachsen. Das Erzgebirge und deren Umgebung stehen für weihnachtliche Handwerkskunst bester Güte und hat diese Region weltweit berühmt gemacht. Orte wie das Spielzeugdorf Seiffen locken Menschen aus der ganzen Welt nicht nur in der Weihnachtszeit an.

Dresden hat seinen berühmten Stollen, Pulsnitz die leckeren Pfefferkuchen und man staunt immer wieder, welche viele weithin bekannter Gaumenschmäuse aus Sachsen stammen. Jahrhunderte alte Weihnachtstraditionen und deren heimeliges Flair in allen großen und kleinen Ortschaften – Sachsen freut sich das ganze Jahr über auf die Weihnachtszeit.

Bratwurst-Glühwein und Mandeln

Mit dem Beginn der Adventszeit liegt über weiten Teilen von Sachsen ein Duft nach Bratwürsten, Glühwein und gebrannten Mandeln. In vielen Orten öffnen die Weihnachtsmärkte  bereits Ende November und all die wunderbar geschmückten Buden bieten Kunsthandwerk. Köstlichkeiten, Weihnachtsschmuck und Geschenkideen an.

Weihnachtliche Lieder erklingen, die Menschen bummeln über die Märkte und manches Kinderauge leuchte beim Anschauen der bezauberten Dinge. Ein Bummel über den Weihnachtsmarkt bringt alle in festliche Adventsstimmung.

Weihnachtsmärkte in Sachsen 2019 von A-Z

Hier eine Aufstellung der Öffnungszeiten einiger Weihnachtsmärkte in Sachsen von A-Z

www.echt-saechsisch.blog von Walter Stuber und Dirk Eckart wünschen frohe Weihnachten

Die Hochschule Mittweida – Ausbildung am Puls der Zeit

Ausbildung
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Die Hochschule Mittweida - Ausbildung am Puls der Zeit

Bereits um 1900 waren Maschinenbau und Elektrotechnik in Sachsen fest mit einer Ausbildungsstätte verbunden – der Hochschule Mittweida (HSMW). Auch 100 Jahre später beweist die Auszeichnung zur „Hochschule des Jahres 2000“, dass die Tradition einer technischen Ausbildung in Sachsen so lebendig ist, wie eh und je.

Seiner Zeit voraus

1867 als Technikum Mittweida gegründet, erwarb sich die Ingenieurhochschule schnell einen guten Ruf im Bereich Maschinenbau- und Elektrotechnik. Die Entscheidung, sich bereits in den 1960er Jahren auf die Fachrichtungen Elektroniktechnologie, Informationstechnik und Gerätetechnik zu spezialisieren, kostete sicherlich viel Mut. Heute ist klar, dass dieser Mut gerechtfertigt war, denn eine fundierte Ausbildung in IT und Elektrotechnik ist weltweit gefragt.

Mit der Förderung der Vereinbarkeit von Studium und Familie hat die HSMW 2009 das Zertifikat „Familiengerechte Hochschule“ erlangt. Erneut bewies sie damit, dass der Mut zum Festhalten an der Tradition mit Weitsicht gut vereinbar ist. 

Alumni mit großen Namen

Tradition, Auszeichnungen und der Ruf bilden jedoch nur den subjektiven Erfolg einer Hochschule ab. Um die objektive Qualität zu beurteilen, gilt es, einen Blick auf die Liste der Absolventen zu werfen. An der Anzahl erfolgreicher Alumni zeigt sich, wie effektiv Forschung und Lehre in Sachsen sind. Sicherlich haben Sie von dem einen oder anderen ehemaligen Student der HSMW oder deren Errungenschaften schon gehört:

  • August Arnold, Entwickler der ersten Spiegelreflex-Filmkamera
  • Hans Bahlsen, Gründer des gleichnamigen Keks-Imperiums
  • Walter Bruch, Erfinder des PAL-Farbfernseh-Systems
  • August Horch, Gründer der Automobilunternehmen Audi und Horch
  • Friedrich Opel, Miteigentümer und Chefkonstrukteur von Opel
  • Ernst Sachs, Erfinder des ersten elektrischen Lötkolbens
  • Joseph Vollmer, Konstrukteur des ersten deutschen Panzers A7V

Sie und unzählige weitere Ingenieure, Forscher, Architekten, Erfinder, Unternehmer, Künstler und Politiker sind der Beweis, wie hochwertig die Ausbildung an der HSMW ist.

150 Jahre Ingenieurausbildung mit Tradition

Die Hochschule Mittweida ist seit mehr als einem Jahrhundert ein zentraler Motor für den sächsischen Wirtschaftsstandort. Sie bietet jungen und klugen Köpfen das, was sie in modernen und zukunftsträchtigen Arbeitsfeldern benötigen. Mit Mut und Engagement steht ihnen dann jede Karriere offen. Ein Bonus, den wenige andere Hochschulen bieten, bekommen Absolventen in Mittweida kostenlos obendrein: ein Studium in Sachsen, Deutschlands schönstem Bundesland.

Dä Lausitz ist ni nur Gohle

Lausitz
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Die Lausitz – Vom Kohlerevier zum Natur- und Freizeitparadies

Die Lausitz – Beispiel einer gelungenen Renaturierung – lädt zum Erkunden ein. Vielen Sachsen sehen das Grenzgebiet mit Brandenburg noch als Synonym für die Energieversorgung durch Braunkohleabbau. Doch der Wandel schreitet voran. Heute sind es die grünen Berge, romantischen Flusslandschaften und neu geschaffenen Seen, die neben einem üppigen Kulturangebot und kulinarischen Köstlichkeiten Besuchern Erholung versprechen.

Natur und Freizeit

Zwischen Spreewald und Dresden entsteht zurzeit eine spektakuläre Wasserwelt. Die ehemaligen Braunkohleabbaugebiete transformieren zu ausgedehnten Seen, verbunden durch schiffbare Kanäle. Sie laden dazu ein, in der neu geschaffenen Natur Spaß und Erholung zu finden. Erkunden Sie 23 Seen mit dem Segel-, Ruder- oder Paddelboot. Geben Sie sich dem Rausch der Geschwindigkeit auf einem Jetski hin. Oder nutzen Sie die Fern- und Themen-Radwege für einen Familienausflug.

Erholung verspricht auch ein Besuch der Lausitzer Berge. Die hügelige Mittelgebirgslandschaft des Zittauer Gebirges eignet sich hervorragend zum Wandern, Klettern, Skifahren und Mountainbiking. Neben der Sächsischen Schweiz ist es das bedeutendste Klettergebiet in Sachsen, dessen Berge Besucher von nah und fern anziehen.

Kultur und Geschichte

Ein Besuch der Lausitz gibt auch Gelegenheit, über die reichhaltige Geschichte dieser Gegend zu reflektieren. Wer die Seen und Berge für einen Tag hinter sich lässt, darf in der Oberlausitz die wunderbar restaurierten, historischen Innenstädte des Sechs-Städte-Bunds erkunden. Die Geschichte hat hier ein Gebiet geprägt, das in über 1.000 Jahren Zentrum für viele Industrie- und Wirtschaftszweige war.

Industrie zum Anfassen erlebt, wer auf den „liegenden Eiffelturm“ steigt. Diese ehemalige Förderbrücke für den Braunkohletagebau zählt als die größte bewegliche technische Arbeitsmaschine der Welt und darf hier in Sachsen von Besuchern begangen werden.

Kulinarische Spezialitäten

Sachsen ist für seine hervorragende und bodenständige Küche bekannt. Ob Nieder- oder Oberlausitz, die lokalen Köstlichkeiten bieten jeder Zunge etwas. Vom beliebten Leinöl mit Kartoffeln und Quark oder leckeren Buchweizenplinsen bis zu Kamenzer Würstchen und schlesischen Mohnpielen aus Görlitz haben Leibgerichte hier eine lange Tradition.

Gleiches gilt für den Schluck zur Erholung nach dem Essen. Den Senftenberger Eierlikör sollte niemand an sich vorübergehen lassen. Daneben steht eine breite Auswahl an Gebranntem aus heimischen Früchten zur Verfügung, auf welche die Lausitzer zurecht stolz sind. Kommen Sie in die Lausitz und überzeugen Sie sich selbst.

Gläddern in dor sächs´schen Schweiz – Kletterparadies in der Sächsischen Schweiz

Sächsischen Schweiz
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Der Freistaat Sachsen ist ein wahres Kletterparadies. 1134 Sandsteinfelsen stehen frei in der atemberaubenden Naturkulisse der Sächsischen Schweiz. Sie laden Tourismus und sächsische Freizeitsportler ein, gemeinsam die Gipfel und Steilwände zu erklimmen. Dank der Sächsischen Kletterregeln werden auch nachfolgende Generationen die Natur in ihrer vollen Pracht genießen.

Freistaat Sachsen als Wiege des Freikletterns

Seit Kletterer aus Bad Schandau 1864 die steilen Wände des beeindruckenden Falkensteins erklommen, sind die Sachsen aus ihren Elbsandstein-Gipfeln nicht mehr wegzudenken. Um den empfindlichen Sandstein vor Schäden durch den Tourismus zu bewahren, stellte der Freistaat bereits 1913 mit den Sächsischen Kletterregeln ein rigoroses Regelwerk auf, welches Natur und Freizeit gemeinsam schützt.

Diese frühe und kluge Entscheidung führte dazu, dass Deutschlands ältestes außeralpines Klettergebiet heute zu den schönsten Naturgebieten für Freizeit und Tourismus zählt. Der erhöhte Anspruch, den ein Klettern ohne metallene Sicherungsmittel bedeutet, spiegelt sich darüber hinaus in einer eigenen Sächsischen Schwierigkeitsskala wider.

Die Sächsischen Kletterregeln

Die Kletterregeln im Freistaat haben ein Ziel: Sie wollen einen nachhaltigen Einfluss auf den Tourismus nehmen, damit Mensch und Natur gemeinsam genießen. Bergsportler werden nur wenige Sicherungsringe im weichen Sandstein vorfinden. Klemmkeile, Friends und andere Sicherungsmittel aus Metall sind verboten. Wer die Gipfel der Sächsischen Schweiz erklimmt, der muss sich in der Kunst der Knoten- und Bandschlingen üben.

Selbst auf eine chemische Balance legen die Hüter der Berge wert. Wer Sachsens intakte Natur von oben erleben möchte, muss auf chemische und mineralische Stoffe zur Erhöhung der Reibung am Felsen verzichten. Diese Regeln für Sportlichkeit und Verantwortung sind bereits seit 1913 in Kraft.

Kletterlehrer und Bergsportveranstalter

Mit Freunden die Freizeit im Elbsandsteingebirge genießen – darum geht es auch den ortsansässigen Bergsportveranstaltern. Viele Kletterschulen in Sachsen bieten Kletterkurse an, mit denen sie helfen, Unfällen in diesem anspruchsvollen Klettergebiet vorzubeugen. Durch einheitliche Ausbildungsrichtlinien lernen Sie hier alles, was Sie für die Sicherheit bei Ihren Freizeit-Aktivitäten wissen müssen:

  • Kletterschule Lilienstein
  • Kletterschule Elbsandsteinreisen
  • Kletterschule Outdoortours
  • Kletterschule Arnold

Gemeinsam mit einem fachkundigen Kletterlehrer macht ein Aufstieg doppelt Spaß. Sie kennen die schönsten Klettersteige, fordernde Steilwände und geeignete Übungsfelsen für junge Sportler. Kommen Sie auf einen Kletterbesuch vorbei und lernen Sie die aufregendsten Seiten der Sächsischen Schweiz kennen und lieben.

„Natürlich mittendrin“ – Die Landesgartenschau Sachsen

Landesgartenschau
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Wenn in Mittelsachsen die Bienen summen, die Blumen duften und Musik in der Luft liegt, dann kann es nur eins bedeuten: die Landesgartenschau in Sachsen ist in vollem Gange. In Frankenberg steht der wohl schönste Garten nicht nur dem Tourismus offen, sondern allen interessierten Menschen der Umgebung. Zwischen grünem Klassenzimmer, musikalischem Bühnenprogramm und zahlreichen Themengärten hüpft das Herz eines jeden Naturliebhabers.

Der größte Schatz von Mittelsachsen

Die blühende Natur ist eine der Hauptanziehungspunkte für den Tourismus in Sachsen. Zurzeit lockt jedoch, neben Bastei und Elbsandsteingebirge, eine neue Attraktion Besucher in unseren Freistaat: die Landesgartenschau in Frankenberg. Noch bis zum 6. Oktober 2019 darf jeder bewundern, wie Gartenbauer und Landschaftsarchitekten mehr als 10 Hektar städtische Brachfläche in einen blühenden Garten verwandelt haben.

500 Bäume haben sie dafür herbeigebracht, 15.000 Sträucher gepflanzt und 150.000 Blumenzwiebeln gesteckt. Herausgekommen ist dabei ein gewaltiges begehbares Naturkunstwerk, das für jeden etwas zu bieten hat. Baumschulgarten, grünes Klassenzimmer, Mustergrabanlagen, Imkerpavillon, Blumenhalle oder Skulpturenpfad – hier finden alle etwas zum Staunen und Genießen.

Zwei wundervolle Naturräume vereint die Landesgartenschau: den 6,1 Hektar großen Naturerlebnisraum Zschopauaue und die Paradiesgärten Mühlbachtal mit 4,7 Hektar Grünfläche. Alle Attraktionen verbindet ein barrierefreier Rundweg, der Groß und Klein zum Erkunden, Erleben und Erfahren einlädt.

Ein Garten mit Musik, Show und Lampions

Unzählige Veranstaltungen geben dem Tourismus ein passendes Rahmenprogramm und sorgen für Kurzweil für uns heimische Mittelsachsen. Zwei separate Bühnen bieten Platz für variantenreiche Blas-, Jazz- und Symphonieorchester sowie die Big Band der Bundeswehr. Darüber hinaus treten berühmte Sänger wie Ulla Meinecke, Andrea Berg, Frank Schöbel und viele mehr auf, die weit über die Grenzen von Mittelsachsen bekannt sind.

Parallel findet auf dem Gelände in Frankenberg auch der Landesentscheid im Berufswettbewerb Junge Gärtner und ein Schaubinden des Fachverbands Deutscher Floristen statt. Hier zeigen Gartenbauspezialisten und Blumenliebhaber mit geschickter Hand ihr Hand- und Kunstwerk – eine gute Gelegenheit, sich den einen oder anderen Trick abzugucken.

Staunen darf auch, wer die kunstvollen Gestalten beim Bodypainting bewundert, zum Lampionfest kommt oder die leuchtenden Paradiesgärten bei einbrechender Abenddämmerung bewundert. Der riesige Garten in Frankenberg ist mehr als eine Tourismus-Attraktion – die Landesgartenschau ist ein Erlebnis für ganz Sachsen.

Kartuffln un Kwark – Leibgericht vieler Mittelsachsen

Leibgericht
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Seien wir mal ehrlich: wir Sachsen essen gut und gerne. Während Gerichte mit bunt-exotischer Dekoration oder französisch klingenden Namen ein tolles Motiv für Instagram abgeben, greifen wir für den Heißhunger lieber nach etwas bewährtem. Für den wohlverdienten Appetit nach langem Tagewerk wählen wir Sachsen frische Produkte aus Mittelsachsen. Ein Essen ist seit Urzeiten sächsisches Leibgericht: Kartoffeln und Quark.

Zutaten für 4 Personen

Die leicht hergestellte Mahlzeit zeigt eindrucksvoll, wie lecker und sättigend mit Produkten aus Mittelsachsen gekocht werden kann. Für eine 4-Personen-Portion benötigen Sie:

  • 1,2 kg Kartoffeln
  • 500 g Magerquark
  • 2-3 EL Mineralwasser
  • 1-2 TL Zitronensaft
  • 1 Prise Zucker
  • frische Kräuter nach Wahl (Petersilie, Schnittlauch, Dill oder ähnliche)
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Vor allem bei den Kräutern dürfen Sie kreativ sein. Was in Ihrem Garten wächst, dürfen Sie gerne für Ihr Leibgericht verwenden.

Kinderleichte Zubereitung

Gerade an hochsommerlichen Tagen sind Kartoffeln und Quark ein tolles Essen, das nur minimale Zeit am heißen Herd benötigt. Die frischen Kräuter schneiden findige Sachsen direkt vor der Zubereitung im eigenen Garten.

Waschen Sie zunächst die Kartoffeln gründlich ab. Mit einer Gemüsebürste geht das im Handumdrehen. Auch Ihre Kinder dürfen Sie dabei gerne zur Mithilfe bewegen. Legen Sie die Kartoffeln anschließend in einen Kochtopf mit Salzwasser, sodass sie zu zwei Dritteln mit Wasser bedeckt sind. Kochen Sie die Kartoffeln rund 20 Minuten, bis Sie bei einer Stichprobe mit einem Küchenmesser oder Schaschlikspieß kaum noch Widerstand spüren.

Während die Kartoffeln garen, kümmern wir uns um den Quark. Waschen, schleudern und hacken Sie Ihre Gartenkräuter klein. Vermengen Sie Quark, Kräuter, Zitronensaft und Mineralwasser in einer Schüssel, bis Sie ein homogenes Gemisch erhalten. Schmecken Sie dann den Quark mit Salz, Pfeffer und Zucker nach Ihrem Geschmack ab.

Gießen Sie das Wasser der Kartoffeln ab und pellen Sie diese, solange sie noch heiß sind. Nun noch die Kartoffeln und den Quark servieren und fertig ist Ihr Leibgericht.

Tipps zum Anrichten

Als Beilage geben ein paar Spalten aromatischer Tomaten aus Mittelsachsen einen wundervollen Farb- und Geschmacksakzent. Einige Spritzer Lausitzer Leinöl geben dem Essen zusätzlich einen köstlichen Geschmack und unterstreichen dessen Herkunft aus Sachsen.

Gudn Abbedied