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Gut Gödelitz ä scheenes Stiggl Erdä

Gut Gödelitz
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Ausflugsziele

Seminare, Ausbildung und Tourismus – Gut Gödelitz ist vorn dabei

Oft sind es die leisen Töne, die einer Sinfonie Charakter verleihen und Zuhörer zum Denken anregen. Gleiches darf von jenen Orten in Sachsen gesagt werden, die für den Tourismus erschlossen sind und ohne lautes Werbespektakel auskommen. Gut Gödelitz in Döbeln ist einer dieser Orte, zu dem Tagungsreisende, junge Menschen in Ausbildung und Ruhe suchende Urlauber immer wieder gerne zurückkehren.

Zwischen Obstbäumen und blühenden Weiden

Gut isoliert von der Hektik und den Ablenkungen einer Großstadt liegt Gut Gödelitz mitten zwischen den Städten Meißen, Döbeln und Riesa. Als ehemaliges Rittergut rühmt sich das Anwesen mit einer Historie, die über eintausend Jahre zurückreicht.

Der Ortsname Gödelitz leitet sich vom altsorbischen Wort „jedla“ für „Tanne“ ab. Die namensgebenden Nadelbäume sind mittlerweile einer allgegenwärtigen Landwirtschaft gewichen. Schon früh erkannten die Bauern der Region, wie fruchtbar die Böden rund um Döbeln sind. Für den heutigen Tourismus war die Umwidmung von Vorteil, denn von den leichten Hügeln haben Besucher einen fantastischen Blick auf diesen reizvollen Landstrich mitten in Sachsen.

Naherholung und Tourismus am Rande der sächsischen Schweiz

Als Ortsteil von Döbeln ist Gödelitz ein ruhiger Ort der Entspannung. Abseits von Autobahnen und Bundesstraßen finden Sachsen und Besucher hier die Muße, sich ganz der eigenen Erholung und Konzentration auf das Wesentliche hinzugeben. Während sich die einen ganz der Ausbildung ihrer Sommerbräune widmen, nutzen andere die friedliche Stille für ungestörtes Arbeiten, Lesen oder Energie auftanken.

Langweilig ist es rund um Döbeln jedoch nicht. Nur 30 Minuten von Dresden entfernt laden die Architektur der Elbflorenz und die Wunder der sächsischen Schweiz zum Erkunden ein. Auch die Altstadt von Meißen, der Tiergarten in Riesa oder die mittelalterliche Burg Kriebstein, südlich von Döbeln, liegen nur wenige Autominuten von Gödelitz entfernt.

Ausbildung und Tagungen mitten in Sachsen

Eine Atmosphäre frei von Ablenkungen eignet sich hervorragend für geschäftliche Tagungen, politische Gesprächskreise oder die ungestörte Ausbildung junger Managementkräfte. Auf diese Klientel hat sich das Gut Gödelitz neben dem Sachsen-Tourismus spezialisiert und bietet bis zu 300 Teilnehmern einen modern ausgestatteten Veranstaltungssaal.

Für eine mehrtägige Ausbildung und Menschen, die einen persönlichen Rückzugsort zum Arbeiten und Nachdenken suchen, bietet das ehemalige Rittergut 22 bequeme Übernachtungsmöglichkeiten. Wer also Ruhe vor der Tür und Nähe zu touristischen Attraktionen sucht, der sollte dem Gut Gödelitz in Döbeln einen aufmerksamen Blick schenken. In Zeiten, in denen Stress und Hektik unseren Alltag bestimmen, ist ein kurzer Moment entschleunigten Lebens ein nahezu unbezahlbares Gut.

Dirk Eckart

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Gläddern in dor sächs´schen Schweiz – Kletterparadies in der Sächsischen Schweiz

Sächsischen Schweiz
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Ausflugsziele

Der Freistaat Sachsen ist ein wahres Kletterparadies. 1134 Sandsteinfelsen stehen frei in der atemberaubenden Naturkulisse der Sächsischen Schweiz. Sie laden Tourismus und sächsische Freizeitsportler ein, gemeinsam die Gipfel und Steilwände zu erklimmen. Dank der Sächsischen Kletterregeln werden auch nachfolgende Generationen die Natur in ihrer vollen Pracht genießen.

Freistaat Sachsen als Wiege des Freikletterns

Seit Kletterer aus Bad Schandau 1864 die steilen Wände des beeindruckenden Falkensteins erklommen, sind die Sachsen aus ihren Elbsandstein-Gipfeln nicht mehr wegzudenken. Um den empfindlichen Sandstein vor Schäden durch den Tourismus zu bewahren, stellte der Freistaat bereits 1913 mit den Sächsischen Kletterregeln ein rigoroses Regelwerk auf, welches Natur und Freizeit gemeinsam schützt.

Diese frühe und kluge Entscheidung führte dazu, dass Deutschlands ältestes außeralpines Klettergebiet heute zu den schönsten Naturgebieten für Freizeit und Tourismus zählt. Der erhöhte Anspruch, den ein Klettern ohne metallene Sicherungsmittel bedeutet, spiegelt sich darüber hinaus in einer eigenen Sächsischen Schwierigkeitsskala wider.

Die Sächsischen Kletterregeln

Die Kletterregeln im Freistaat haben ein Ziel: Sie wollen einen nachhaltigen Einfluss auf den Tourismus nehmen, damit Mensch und Natur gemeinsam genießen. Bergsportler werden nur wenige Sicherungsringe im weichen Sandstein vorfinden. Klemmkeile, Friends und andere Sicherungsmittel aus Metall sind verboten. Wer die Gipfel der Sächsischen Schweiz erklimmt, der muss sich in der Kunst der Knoten- und Bandschlingen üben.

Selbst auf eine chemische Balance legen die Hüter der Berge wert. Wer Sachsens intakte Natur von oben erleben möchte, muss auf chemische und mineralische Stoffe zur Erhöhung der Reibung am Felsen verzichten. Diese Regeln für Sportlichkeit und Verantwortung sind bereits seit 1913 in Kraft.

Kletterlehrer und Bergsportveranstalter

Mit Freunden die Freizeit im Elbsandsteingebirge genießen – darum geht es auch den ortsansässigen Bergsportveranstaltern. Viele Kletterschulen in Sachsen bieten Kletterkurse an, mit denen sie helfen, Unfällen in diesem anspruchsvollen Klettergebiet vorzubeugen. Durch einheitliche Ausbildungsrichtlinien lernen Sie hier alles, was Sie für die Sicherheit bei Ihren Freizeit-Aktivitäten wissen müssen:

  • Kletterschule Lilienstein
  • Kletterschule Elbsandsteinreisen
  • Kletterschule Outdoortours
  • Kletterschule Arnold

Gemeinsam mit einem fachkundigen Kletterlehrer macht ein Aufstieg doppelt Spaß. Sie kennen die schönsten Klettersteige, fordernde Steilwände und geeignete Übungsfelsen für junge Sportler. Kommen Sie auf einen Kletterbesuch vorbei und lernen Sie die aufregendsten Seiten der Sächsischen Schweiz kennen und lieben.

„Natürlich mittendrin“ – Die Landesgartenschau Sachsen

Landesgartenschau
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Allgemein

Wenn in Mittelsachsen die Bienen summen, die Blumen duften und Musik in der Luft liegt, dann kann es nur eins bedeuten: die Landesgartenschau in Sachsen ist in vollem Gange. In Frankenberg steht der wohl schönste Garten nicht nur dem Tourismus offen, sondern allen interessierten Menschen der Umgebung. Zwischen grünem Klassenzimmer, musikalischem Bühnenprogramm und zahlreichen Themengärten hüpft das Herz eines jeden Naturliebhabers.

Der größte Schatz von Mittelsachsen

Die blühende Natur ist eine der Hauptanziehungspunkte für den Tourismus in Sachsen. Zurzeit lockt jedoch, neben Bastei und Elbsandsteingebirge, eine neue Attraktion Besucher in unseren Freistaat: die Landesgartenschau in Frankenberg. Noch bis zum 6. Oktober 2019 darf jeder bewundern, wie Gartenbauer und Landschaftsarchitekten mehr als 10 Hektar städtische Brachfläche in einen blühenden Garten verwandelt haben.

500 Bäume haben sie dafür herbeigebracht, 15.000 Sträucher gepflanzt und 150.000 Blumenzwiebeln gesteckt. Herausgekommen ist dabei ein gewaltiges begehbares Naturkunstwerk, das für jeden etwas zu bieten hat. Baumschulgarten, grünes Klassenzimmer, Mustergrabanlagen, Imkerpavillon, Blumenhalle oder Skulpturenpfad – hier finden alle etwas zum Staunen und Genießen.

Zwei wundervolle Naturräume vereint die Landesgartenschau: den 6,1 Hektar großen Naturerlebnisraum Zschopauaue und die Paradiesgärten Mühlbachtal mit 4,7 Hektar Grünfläche. Alle Attraktionen verbindet ein barrierefreier Rundweg, der Groß und Klein zum Erkunden, Erleben und Erfahren einlädt.

Ein Garten mit Musik, Show und Lampions

Unzählige Veranstaltungen geben dem Tourismus ein passendes Rahmenprogramm und sorgen für Kurzweil für uns heimische Mittelsachsen. Zwei separate Bühnen bieten Platz für variantenreiche Blas-, Jazz- und Symphonieorchester sowie die Big Band der Bundeswehr. Darüber hinaus treten berühmte Sänger wie Ulla Meinecke, Andrea Berg, Frank Schöbel und viele mehr auf, die weit über die Grenzen von Mittelsachsen bekannt sind.

Parallel findet auf dem Gelände in Frankenberg auch der Landesentscheid im Berufswettbewerb Junge Gärtner und ein Schaubinden des Fachverbands Deutscher Floristen statt. Hier zeigen Gartenbauspezialisten und Blumenliebhaber mit geschickter Hand ihr Hand- und Kunstwerk – eine gute Gelegenheit, sich den einen oder anderen Trick abzugucken.

Staunen darf auch, wer die kunstvollen Gestalten beim Bodypainting bewundert, zum Lampionfest kommt oder die leuchtenden Paradiesgärten bei einbrechender Abenddämmerung bewundert. Der riesige Garten in Frankenberg ist mehr als eine Tourismus-Attraktion – die Landesgartenschau ist ein Erlebnis für ganz Sachsen.