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Chemnitzer Kirschsahnetorte

Walter Stuber
Rezepte

Gemnidser Girschsaanedorde

Die Kirschsahnetorte ist eine besondere Backware. Sie besteht aus einem Tortenboden, der nach dem Backen mit einer Creme und Früchten überzogen wird. Natürlich kann die Torte nach Belieben verziert werden.

Zudadn

Biskuitboden

70g         Weizenmehl
90g         Zucker
40g         Butter
3             Eier

Kirschmasse

600ml-Glas         entsteinte Sauerkirschen abtropfen
3Tl          Speisestärke

Kirschsahne

500ml    Sahne
60g         Zucker
20g         Sahnesteif
50g         Johannisbeermarmelade

Dazu

16 Belegkirschen oder kandierte Kirschen,
Schokospäne

Zubereidung

Für den Biskuitboden Eier mit Zucker zuerst warm und dann nochmal kalt aufschlagen, danach gesiebtes Mehl vorsichtig unterheben, zuletzt zerlassene Butter unterrühren. Im Tortenring auf mit Backpapier belegtem Blech im vorgeheizten Ofen 15 Minuten bei 190 Grad backen.

Nach dem Auskühlen aufschneiden, mit Johannisbeermarmelade füllen. Aus Kirschsaft und Speisestärke klumpenfreien Pudding kochen, entsteinte Kirschen unterziehen.

Davon 5 EL wegnehmen, mit Mixstab zum Abschmecken der Kirschsahne zerkleinern. Großteil des Kirschpuddings auf Biskuitboden auftragen, Tortenring überstülpen, mit abgeschmeckter Schlagsahne (Sahne schlagen zum Schluss Zucker, Sahnesteif und den gemixten Muss) füllen. Nach Absteifen des  Tortenring ziehen, mit Schokospänen und kandierten Belegkirschen dekorieren

Kaffeesachsen: das deutsche Kuchenmekka

Walter Stuber
Allgemein

Gaffeesaggsn

Hintergründig lächelnd werden wir als „Gaffeesaggsn“ bezeichnet und man spottet sogar über die uns angeborene Leidenschaft, häufiger als andere leckere Gebäcke zu genießen.

Wie einst der Hallenser Literaturprofessor Robert Eduard Prutz (1816-1872), der Sachsen als Land der Kuchenfresser beschimpfte. Doch der echte Sachse freut sich nur über so viel Popularität. Erkennt er doch darin auch etwas Neid gegenüber den Kuchen-Erfindern aus der Backstube Deutschlands und eine Hochachtung vor dem beispiellosen Variantenreichtum sächsischer Bäckerkunst.

Konditoren, Pfefferküchler und Zuckerbäcker zwischen Bautzen, Chemnitz, Dresden und Leipzig waren schon immer die Meister des Ausprobierens köstlicher Kreationen.

–Ein Auszug aus dem Buch „Sächsisches Spezialitäten-Backbuch“ von Dr. Quendt-

Regionale Dradidionsgebegge

Es gibt Regionale Traditionsgebäcke wie den Chemnitzer Kirschsahnetorte, den Erzgebirgischen Niklaszopf, Sächsische Streuselschnecke, Zwickauer Vanillebrezel, Dresdner Christstollen, Pulsnitzer Pfefferkuchen, Leipziger Lerchen und vieles mehr.

Einige werden wir hier auf unserer Internetseite präsentieren und zum nachbacken anregen.

Sächsische Streuselschnecke

Walter Stuber
Rezepte

Säggssche Schdreuselschnegge

Zutaten für Streuselschnecke (ca. 15 Stück):

Hefeteig

400g      Weizenmehl
200ml   Milch (lauwarm)
70g         Butter
15g         Trockenhefe
60g         Zucker
1             Ei
1             Prise Salz

Butterstreusel

100g      Butter
100g      Zucker
170g      Weizenmehl

Dekor

200g Fondant
oder Zuckerguss (aus 150g Puderzucker und 50ml Wasser)

 

Das Mehl in eine Schüssel sieben, eine Mulde in die Mitte drücken. Die zerbröckelte Helfe in etwas lauwarmer Milch verquirlen und hineingießen, mit Zucker zu einem Vorteig anrühren. Zugedeckt etwa 30 Minuten gehen lassen. Danach die restlichen Zutaten, außer dem Ei, mit dem Vorteig intensiv zu einem glatten Teig kneten. So lange, bis sich der Teig gut vom Schüsselrand löst. Hefeteig zum Quadrat ausrollen, mit dem verquirlten Ei besteichen und zusammenrollen. Die Rolle in etwa 2.5cm dicke Scheiben schneiden, auf ein mit Backpapier belegtes Blech ablegen, flach drücken und 30 Minuten gehen lassen. Butterstreusel herstellen und Teigstücke damit belegen. Streuselschnecken nochmals gehen lassen und ca. 30 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 185 Grad 12-15 Minuten goldbraun backen. Nach Abkühlen mit Fondant oder Zuckerguss garnieren.

 

Schmeggn lassn!

Sächsische Kochklopse

Walter Stuber
Rezepte

Zutaten für die Kochklopse

500 g gemischtes Hackfleisch

1 mittelgroße Zwiebel

1 Ei

1 altbackenes Brötchen

Salz und Pfeffer

Paprikapulver

gemahlener Kümmel

 

Zutaten für die Sauce:

1 1/2 l Wasser

3 mittelgroße Zwiebeln

1 EL Instant-Brühe

6 EL Mehl

1 Ei

1 EL Pfefferkörner

3 Piment-Körner

4 Lorbeerblätter

1 TL Kapern

Salz und Pfeffer

Zucker

 

Zubereitung der Kochklopse:
Das Brötchen ca. 10 Minuten einweichen, danach gut ausdrücken.
Inzwischen die Zwiebel klein hacken und zusammen mit dem Hackfleisch, dem Brötchen und dem Ei vermischen. Mit Salz, Pfeffer und Kümmel gut würzen. Die Masse in kleine Bällchen formen.

Zubereitung der Sauce:
Das Wasser zum Kochen bringen, die Bällchen, Piment, Pfefferkörner und Lorbeer hinzugeben. Die Zwiebeln schälen, halbieren, in dünne Scheiben schneiden und zur Brühe geben. Alles 15-20 Minuten leicht köcheln.

Etwa 400 ml Wasser abnehmen. Darin das 1 Ei, Mehl und Instant-Brühe einrühren. (Darauf achten, dass keine Klumpen entstehen). Alles wieder zur Brühe geben.

Mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken.
Kapern hinzugeben. Das Ganze etwas ziehen lassen.

 

Gudn Abbediet 😉